Ige-„Aber nein, ich bin auch eben erst gekommen— und hier, ner! eine kleine Aufmerksamkeit“, lenkte Baumann ein und gab Eva Jau- die Schachtel Konfekt. iner„Oh, vielen Dank— aber das war wirklich nicht nötig“, Un- sagte Eva.
„Aber ich bitte Sie!“ Ibst. Baumann ärgerte sich. Zuerst hatte er das Mädchen mit„Heil ieht Hitler“ begrüßen wollen, aber irgend etwas hatte ihn von dieser mm unpersönlichen Begrüßung zurückgehalten. Er begann wieder:
„Wie gut Sie aussehen, Fräulein Wegner! Wie der junge Früh-
sah ling!“
Ein„Nur keine Komplimente“, sagte Eva scherzhaft. end„Aber— es ist mein voller Ernst!“ antwortete Baumann. Er un ging dicht neben Eva her, versuchte sich ihren kleinen Schritten Im anzupassen. Seine Augen hingen an dem Mädchen, als sähe er es Die zum erstenmal. Sie trug ein helles Sommerkleid mit buntem Das Blumenmuster. Es betonte ihre schlanke Figur noch, besonders om- die Brust zeichnete sich klein und fest unter dem Stoff. Sie ist ers fast einen Kopf kleiner als ich, also gerade richtig, stellte Bau- Euch mann fest. Und das Gesicht! Ein frischer Mund, eine grade, e kräftige Nase, hellblondes Haar und braune Augen— ein rei- Er‘ zender Kontrast! Die weiße leichte Kappe hat sie nach hinten u geschoben, damit die Stirn freiliegt. Geschmack hat das Mädel, a verdammt noch mal! Baumann empfand plötzlich den brennen- a den Wunsch, Arm in Arm mit dem Mädel zu gehen— und dann Beer müßte ihnen Puschke begegnen! Puschke, sein Kamerad vom Polizeirevier. Puschke, mit den großen gelben Pferdezähnen und = der Höckernase, den alle Kameraden hänselten, weil er bei den ARE Frauen nur theoretisch Glück hatte. Puschke hatte an seiner
Kleiderspindtür im Reviertagesraum Dutzende Bilder von Film-
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