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glänzten feucht, sie war vom Geschirrspülen weggelaufen. Rund und drall sah sie aus in ihrer karierten Schürze. Daß Baumann im Zimmer sang, hatte sie überrascht, und jetzt pfiff er sogar! So ein stiller, ernster Mensch, wie er sonst ist... Mit dem muß heute was Besonderes los sein!
Ihr rotes Gesicht verzog sich zu einem breiten Lächeln: ,, Ausgehen, Herr Baumann?"
,, Jawohl, heute ist dienstfrei, Frau Schuster", sagte Baumann. ,, Und auch sonst' n Ausnahmetag!"
,, Sie haben sich auch so fein gemacht", schmunzelte Frau Schuster. ,, Den guten Sonntagsanzug!"
,, Das sowieso!" lachte Baumann. Er zog den hellen Hut keck in die Stirn. ,, Heute heißt's: Was kostet Berlin ?!"
,, Sie gehen aber ordentlich ran!" Frau Schuster freute sich. Baumann war ihr Lieblingsmieter. Es machte ihr Freude, ihn zu bemuttern. Sie war stolz auf ihn. Ein netter, solider Mensch und Beamter, wie ihr Seliger. Sie war die Witwe eines Postsekretärs, lebte von ihrer kleinen Rente und vom Vermieten der drei Zimmer.
,, Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen, Herr Baumann", sagte sie herzlich.
,, Danke, wird besorgt!" Baumann strahlte. Er legte zwei Finger an den Hutrand, als sei es der Tschako.
Unterwegs ging Baumann in ein Schokoladengeschäft und verlangte eine Schachtel Konfekt. ,, Aber etwas Anständiges, Fräulein!" sagte er.
Er schlenkerte das Päckchen vergnügt an der Schnur. Ich werde das Mädchen gut unterhalten müssen, das ist die Hauptsache, wenn man sich das erstemal trifft... Man konnte fragen, ob der Beruf ihr Freude macht. Und dann: von seinem Dienst konnte
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