kte,
ent
den
gner
ger
hel,
wei
die
vor
Herr
ht
m-
cht
em
r?"
mer
af
on
nn
mir
Der
-
nst
ke
Als Schneider hinaus war, ging Diebold zu der Stenotypistin, stemmte die Arme in die Hüften: ,, Diktat, Fräulein Schmidt!" sagte er. ,, Nehmen Sie nachher große Bogen. Es wird ein langer Bericht, und er geht an die obersten Dienststellen: an Generalinspekteur Heydrich und an den Reichsführer- SS Himmler ."
99...
Während Diebold diktierte, ging er vor der Stenotypistin auf und ab. Sein Körper federte, war angespannt, als stehe er vor einem sportlichen Wettkampf. Bisweilen hob er die Stimme, um gewissen Sätzen Nachdruck zu verleihen:.. deshalb fügen wir auch den genauen Bericht des Schupowachtmeisters Baumann, Polizeirevier 142, bei. Nach den darin enthaltenen überprüften Angaben ist die Fahndungsabteilung 3b der Meinung, daß die Konditorei Heinrich Möller eine raffiniert getarnte Anlaufstelle für den Kopf einer der gefährlichsten Widerstandsgruppen sein muß. Von dieser Konditorei laufen auch wahrscheinlich die Fäden zu den beiden anderen angegebenen Stellen. Die Verkäuferin der Konditorei Heinrich Möller, Eva Wegner, ist allem Anschein nach die Sekretärin dieser Zentrale..."
Bereits am nächsten Tage wurde Inspektor Diebold zu seinen höchsten Vorgesetzten gerufen. Er kam mit hochrotem Kopf und glänzenden Augen zurück.
,, Was ist...?"
Eder und Meyer.
"
- ,, Was jetzt...?" drängten die Kommissare
Was jetzt", sagte Diebold triumphierend. ,, Das Wespennest wird ausgehoben. Oberster Beschluß!" Und leiser: ,, Mensch, wir haben schon einen Dusel, sage ich euch. Solch eine Bombensache läuft uns direkt in die Finger! Die oben waren einfach platt. Fahndungsabteilung 3b kommt bald eins rauf. Das wird die große Sache!"
-
9


