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man den Befehl: ,, Austeilen!" Eine Flasche wurde in drei Becher gegossen. Wehe jenen Geistlichen, die es nicht verstanden, auf den Millimeter genau die Becher gleichhoch anzufüllen! Nun stieg der Blockführer auf einen Schemel. Jeder Pfarrer nahm den Becher in die Hand und richtete den Blick zum SS- Mann. Dieser brüllte jetzt: ,, Aussaufen!" Der SS- Mann paßte scharf auf, ob jeder mit einem Zuge den Becher leerte. Alle waren gezwungen, zu gleicher Zeit, in der knappen Frist von einer halben Minute, fertig zu sein, und den Becher nach unten umgekehrt über den Kopf zu halten. Wer sich verschluckte, verspätete, oder gar den Wein überhaupt nicht hinunterzugießen ver­mochte, bekam Hiebe auf den Kopf und Schläge ins Gesicht.

Manchmal fiel an einem Tage das Weintrinken absichtlich aus. Am anderen Tage wurde dann jeder Geistliche genötigt, nicht selten morgens früh in fast nüchternem Zustande, die doppelte Portion, dem­nach etwa ein halbes Liter, in einem Zuge auszutrinken. Mir erzählte ein Kollege, daß es ihm unmöglich war, soviel Wein in den leeren Magen zu schütten. Trotz des Überschluckens und des Erbrechens bekam der Kamerad einen Faustschlag ins Gesicht. Welche unsaubere Witze die SS - Leute dabei über die ,, versoffene Pfaffenbande" losließen, muß schamhaft verschwiegen werden. Gottlob war die Qual des Wein­privilegiums nur kurzfristig.

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c) Der Gottesdienst

Bis Dezember 1940 wohnten die Pfarrer nicht gesondert in einem Block, sondern in alle Blocks zerstreut unter den anderen Kameraden. Kurz vor Neujahr 1941 kamen aber alle Geistlichen, auch die Ausländer, in den Block Nr. 26.

Die religionsfeindlichen Nazis schäumten vor Wut, als sie den Befehl zum Block Nr. 26 bringen mußten, die Stube Nr. 1 als Kapelle einrichten zu lassen. Im Tempo verschwanden die Betten aus dem Schlafraum, die Tische und die Schemel aus der Wohnstube, schließlich auch die Holzwand, die den Schlafraum vom Wohnraum trennte. In ein paar Stunden war das neue Gotteshaus, ein Rechteck, von zehn auf zwanzig Meter, fertiggestellt, Platz für etwa dreihundertfünfzig

Menschen.

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