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Pius XII. hielt am 2. Juni 1945 in Rom eine Ansprache über das satanische Gespenst des Nationalsozialismus, das er mit harten Worten geißelte, wußte ja der Papst, wie dieses höllische Untier gerade die Geistlichen unmenschlich gemartert hat. Pius XII. sagte unter anderem in seiner Ansprache:Aus den Gefängnissen, aus den Konzentrationslagern und aus den Zuchthäusern strömen jetzt mit den politischen Gefangenen auch die Scharen von Priestern und Laien, deren einziges Vergehen in der Treue zu Christus und zum Glauben der Väter oder in der mutigen Erfüllung der priesterlichen Pflichten bestand.... Angaben sind uns reichlich zugegangen von Priestern und Laien, die als Inhaftierte im Lager Dachau gewürdigt wurden, um Jesu Namen willen Schmach zu leiden.... Viele von diesen Priestern und Laien haben um ihres Glaubens und ihres Berufes willen unsägliche Leiden erduldet. In einem Falle ging der Haß der Gottlosen gegen Christus so weit, daß sie an: einem internierten Priester mit Stacheldraht die Geißelung und Dornenkrönung unseres Herrn nachgeäfft haben... Soweit der Papst. Ich möchte nur einige typische Beispiele über Priesterschindereien angeben.

Papst Pius XII. redet von einer Dornenkrönung. Diese wurde in Dachau an dem österreichischen Kaplan Rieser aus Bad Gastein voll- zogen. SS -Männer geißelten meinen Kollegen am nackten Oberkörper, bis das Blut spritzte, und wanden ihm dann eine Dornenkrone aus Stacheldraht um den Kopf. Der brave Rieser hat mit mir das Lager verlassen und ist heute noch ein lebendiges Zeugnis für die Anklage unseres Papstes.

Am Karfreitag des Jahres 1940 hängten die SS -Leute einen Geist- lichen an den hinter den Schultern zusammengebundenen Armen eine Stunde lang an einen Baum. Es war dies eine schreckliche Qual. Das Körpergewicht zog mit seiner ganzen Schwere nach unten. Der Brust- korb wurde dabei zusammengepreßt. Atemnot schmerzte furchtbar. Gewöhnlich starben die derart Gequälten nach zwei bis drei Stunden. Am Karfreitag 1941 erlitten viele andere Priester über zwei Stunden lang dieselbe Tortur. Einige sind an dieser Marter gestorben. Am Gründonnerstag 1942 herrschte im Pfarrerblock große Aufregung. Es ging das Gerücht, daß Geistliche aufgeknüpft würden, da ein Stubenältester ausgerufen hatte, man solle die früheren Karfreitage

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