Kapelle

innerha

Nr. 12 tionen

Dicht d dem Z

die ans

aller G

versch

Re

Das eigentliche Lager der Internierten lag mit seinen 60 Ge­bäuden rechts vom Wurmbach. Es war mit Mauern und elektrisch geladenem Draht umgeben. Von hohen Türmen aus( Nr.1 des Planes) überschauten SS - Wächter Tag und Nacht das Lager. Nachts war es durch Scheinwerfer hell beleuchtet. Nr. 2 bezeichnet zwei getrennte Bauten. Den Ehrenbunker bewohnten Häftlinge, die zu den höheren Persönlichkeiten gehörten. Im gewöhnlichen Bunker nebenan erlitten Häftlinge oftmals unmenschliche Torturen. Die mit Zuchthaus be­straften SS von uns spottweise ,, gefallene Engel" genannt, hausten im Gebäude Nr. 3. Der Flügel des gewaltig großen Hauses Nr. 4 um­faßte die Bekleidungskammer, die Schusterei, die Schneiderei, die Strumpfstopferei.... Im Flügel Nr. 5 waren die Büros zur Verwal­tung des Privateigentums der Häftlinge, eine Schlosserei, eine Schreib­maschinenwerkstätte usw. Die Verbindung zwischen beiden Flügeln, Nr. 6, umfaßte die Wäscherei, die Küche und den Baderaum. Auf dem Dach dieses Gebäudes standen in großen Buchstaben die Worte: ,, Es gibt nur einen Weg zur Freiheit. Seine Meilensteine heißen: Arbeit, Fleiß, Ordnung, Gehorsam, Ehrlichkeit, Sauberkeit, Liebe zum Vaterland." Eine englische Bombe hatte einst das Dach teilweise zerstört und so die infame Lüge ausgelöscht, leider auch einen großen Teil unseres Privateigentums vernichtet. Gerne hätten wir eine andere Inschrift angebracht, die Dante über dem Höllentor sah: ,, Laßt, die ihr eingeht, jede Hoffnung fahren." Das von den Häftlingen am meisten gefürchtete Gebäude Nr. 7 hieß Jourhaus. Es war durch ein weites Tor durchbrochen, das man nie bedeckten Hauptes passieren durfte. Die SS - Führer hatten hier ihre Büros. Auf dem weiten Platze Nr. 8 und Nr. 9 wurden die Appelle und Sportübungen abgehalten. Längs der breiten, mit hohen Pappeln umsäumten Straße, Nr. 10, standen je 17 Baracken, Blocks genannt. In dem ersten Block, links unten, waren die Büros des Arbeitseinsatzes und der Lagerschreiberei, ferner die Bibliothek, die Kantine usw. Der zweite und dritte Block bargen Beamte und Arbeiter verschiedener Werkstätten. Das Spital befand sich, je nach Krankenzahl, in den fünf oder sechs ersten Blocks unten rechts. Die linke Seite hatte gerade, die rechte ungerade Zahlen. Die Numerierung begann unten. Die Blocks Nr. 26 und Nr. 28 waren den Geistlichen reserviert. Ein Viertel des Blocks Nr. 26 durfte als

10

In dies

kaufsb

FI

2500 N

1944 4 Bere

Unter

lasser

J

Die A

dem

Das I

noch

verte

Word

gonn

Lage

ungli

April

unter