e, nicht
fordert
r sinkt, en Kot nschheit
werden.
meine
tändlich
bach am Petite
geweiht, Aufgabe
ücher zu ie OrgaKolporbiet be
ar ich in
mich der tlich der
der SS
Besprezwischen mendster ir jedoch er Kommanch
mal über den drolligen Titel lachten, öffnete mir meine Visitenkarte ,, Franz Goldschmitt, Erzpriester von Duss und bischöflicher Kommissar von Salzburgen " Tür und Tor. Die Deutschen haben halt einen besonderen Respekt vor hohen Titeln. Warum dies nicht zu unserem Vorteil ausnützen. Das allzu energische Eingreifen des bischöflichen Kommissars, mit dem er die vielen Zwischenfälle zu regeln suchte, verkrachte ihn nach kaum zwei Jahren mit dem Oberführer Dunkern. Ich kam für 978 Tage in vier Gefängnisse und nach Dachau . Im Vergleich zu der meiner Leidensgenossen gestaltete sich meine Lage hier, wenn auch nicht gerade beneidenswert, so doch erträglich, da mir der Titel ,, Bischöflicher Kommissar" manchmal zum 15. Nothelfer geworden ist. Nicht wenige Kameraden und sogar SS - Leute hielten mich für einen echten Bischof, ja für den ,, Erzbischof" von Metz, blieben in respektvoller Reserve, sahen von ganz schlimmen Miẞhandlungen ab, ja räumten mir Ehrenstellen ein, die oft im Interesse meiner Mitgefangenen ausgenützt werden konnten. Dies ging oft über das Maß des Vorstellbaren hinaus, denn unser ehemaliger Dachauer Kamerad, der heutige Armeeminister Edmund Michelet, gab in einer seiner Ansprachen am 17. März 1946 in Metz folgende Erklärung ab: ,, In Dachau stellten wir uns oft die Frage, was für ein Herkules es denn zustande bringe, der SS immer wieder den Mund zu stopfen. Der Herkules war ein brüllender Löwe, der es nach der Nazitheorie hundertmal verdient hätte, am Galgen zu baumeln. Der brüllende Löwe war unser Generalrat Abbé Goldschmitt, der dort am Tische sitzt."
Rech- Sarrealbe, den 1. März 1947
François Goldschmitt
7


