VON DEM MANNE, DER ÜBRIG BLIEB
Er trat aus seiner stillen Gletscherhütte, Darin er forschend Jahr um Jahr verbracht, Daß er sein Wissen unter Menschen schütte. Jetzt schritt er schweigend durch der Berge Pracht.
Doch, da er abstieg zwischen Grat und Schroffen, Wehte ihn Eishauch an von ungefähr, Als wenn vermodert aller Zukunft Hoffen, Als wenn die Menschheit rings gestorben wär.
Ein Grauen zog ihm seine Brust zusammen, Und immer schwerer ward ihm Herz und Hauch. Aus fernen Tälern wuchsen spitze Flammen, Hoch über Wäldern standen Staub und Rauch.
Da trieb ihn plötzlich ahnendes Entsetzen, Daß er, geschüttelt, in den Talgrund lief. Kein Ruf, kein Tier. Nur Brandgeruch und Fetzen. Und Häuserreste, aufgeschlitzt und schief.
Des Mannes Augen starrten in die Leere,
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Wie Eisesflut es ihm zum Herzen kroch. Er stand im Tal. Vor einem Trichtermeere.
Wo einst ein Haus stand: Wüste, Krater, Loch...
Da wußte der Gelehrte, was geschehen, Daß ihn der Kehricht einer Welt umfing.
Dies blieb vom Krieg. Nun schritt er, um zu sehen, Bevor er selbst den Weg zu Ende ging.
Er schritt. Wo einst ein Kraftwerk war, Da stand jetzt ein rauchender Opferaltar Mit Schaltbrettern, Splittern und Spleißen.
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