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ließ, schwang die schöne Charlotte lange, dünne Schleier, die sie zuweilen wie duftige Wolken umflatterten und manchmal völlig einhüllten. Die wehenden Schleier aber wurden mit grellen Lampen angestrahlt, bald weiß, bald rosa, bald rot, bald in den Farben lodernder Flammen, wie es einer Braut der Sonne gebührt. Zuletzt stand Charlotte allein im blendenden Licht und jonglierte geschickt mit einer Anzahl von goldenen Bällen, die sie am Schluß lachend in das Publikum warf. Rittmeister Möhn erhielt allein drei goldene Bälle zugeworfen, und ihre Verbeugungen schienen ausschließlich ihm zu gelten.
Als Charlotte sich abgeschminkt hatte, führte sie Möhn in eine exklusive Bar, wo alle Leute sie kannten, und die eleganten Kellner sich tief vor ihr verbeugten wie vor einer Königin.
Erst jetzt, da er die schöne Charlotte erneut beobachtet hatte, hielt es Rittmeister Möhn für angemessen, ihr die Einladung des Gauleiters zu übermitteln.
Charlotte schrie auf vor Entzücken! Sie war bereit, natürlich war sie bereit, jederzeit, mit Handkuẞ, morgen, wenn er wollte. ,, Oh, der scharmante Gauleiter!" rief sie begeistert aus. ,, Ich bin ja noch immer ganz rasend in ihn verliebt!"
,, Er wird beglückt sein, wenn Sie ihm die, Sonnenbraut' vortanzen, Charlotte", sagte Rittmeister Möhn.
,, Die Sonnenbraut? Aber gerne!" Sie liebkoste Rittmeister Möhns Hand und wollte sie gar nicht mehr loslassen. ,, Drei Monate sagen Sie? Es wird eine herrliche Zeit werden", rief sie aus und richtete ihre schönen Augen auf Möhn.„, Und wann werden wir reisen, mein Freund?"
,, Ich habe morgen noch in Wien zu tun, aber übermorgen, wenn es Ihnen recht ist?" antwortete Möhn.
,, Schön, übermorgen!" sagte Charlotte. ,, Ich bin glücklich, sie alle hier zurücklassen zu können, wissen Sie... Es sind ja nichts als Schwindler, die mir goldene Berge versprachen und mir das Geld aus der Tasche stahlen. Die Hochstapler machten sich ein schönes Leben und lebten wie die Fürsten . Sollen sie sehen, wie sie aus ihren Schulden herauskommen." Die schöne Charlotte lachte vergnügt und verbeugte sich gegen einen Kavalier, der ihr einen Rosenstrauß durch den Kellner überbringen ließ. ,, Aber wir
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