Zuerst hatte es den Anschein, als ob seine Beziehungen zu den Damen Lerche- Schellhammer wieder neu aufleben würden, aber diese Hoffnung, die Fabian beglückte, war bald wieder in nichts
zerronnen.
Frau Beate hatte ihn einige Male zum Abendessen eingeladen, um ihm ihren Dank auszudrücken, daß er ihr seinerzeit beigesprungen war. Bei einer dieser Gelegenheiten überreichte sie ihm eine Mappe wertvoller Kupferstiche, die sie von ihrem Vater geerbt hatte.
Man speiste gut, trank ein Glas Wein, man unterhielt sich ein paar Stunden lang vorzüglich, schön, aber es war nicht zu leugnen, daß jene herzliche Stimmung von früher nicht wieder aufkommen wollte. Häufig stockte das Gespräch, noch öfter aber bewegte es sich in konventionellen Formen, die alle drei peinlich empfanden.
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Frau Beate war die einzige, die ihre gute, alte Laune bewahrte, während sie wie zuvor ihre starken Zigarren rauchte. ,, Ich besitze in der Tat eine prophetische Ader", scherzte sie. ,, Habe ich nicht vorausgesagt, meine beiden Schwägerinnen würden mit den Kindern auf ihrem Gut in der Schweiz sitzen, wenn wieder Krieg kommen sollte? Erinnern Sie sich nicht, Doktor?" Das hatte sie in der Tat wiederholt geäußert. Fabian fand, daß sie in neuerer Zeit auffallend mehr Kognak trank als früher.
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Christa dagegen hatte die Unart angenommen, während des Gesprächs Zeichnungen und Einfälle auf ein Stück Papier zu kritzeln, als ob sie ihre Gedanken mehr beschäftigten als die Unterhaltung. Sie schwieg oft lange Zeit, schien zerstreut und geistesabwesend. Wie früher umschwebte ein Lächeln ihre Züge. Zuweilen hatte es auch den Anschein, als ob in ihr wieder die alte Sympathie für ihn erwache, aber doch spürte er in der gleichen Minute deutlich, daß sie jedem vertraulichen Wort auswich. Nun errötete sie nicht mehr, wenn er sie anblickte. Früher, wenn sie ihm auch nur eine Tasse Kaffee eingoẞ, umspielte ein zärtliches Lächeln ihre Lippen, heute aber war es nur ein Lächeln der Höflichkeit, nichts anderes.
,, Die Damen sind um vieles stiller geworden, scheint es mir", konnte Fabian sich nicht enthalten, einmal zu bemerken.
,, Um vieles stiller?" fragte Frau Beate und nickte. Mit einem
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