nichtet sei, ein für allemal vernichtet, es werde sich nicht wieder erheben! Mit Mann und Roß und Wagen hat sie der Herr geschlagen! Wenn das nicht genügte?
Der Pressechef des Reiches verkündete nach einigen Tagen dasselbe. Vernichtet, vernichtet, vernichtet!
Fabians Augen glänzten wieder voller Vertrauen. Was sollte man von den Meldungen des ,, Unbekannten Soldaten" halten, der behauptete, die deutschen Truppen hätten vor Moskau schwere Niederlagen erlitten, die sie zum Rückzug zwangen? Lug und Trug war alles, nichts sonst. Oberst von Thünen klingelte ihn sogar an, um ihm zu sagen, daß der vom Winter verursachte Stillstand überwunden sei und die Heere sich wieder vorwärts bewegten. ,, In vier Wochen sind wir in Moskau , ich wette meinen Kopf!" schrie er ins Telefon.
Major Ta zu erzählen ihn vor sich wie? Nein,
Die Fanfaren im Radio kündigten große Siege in der Ukraine an. Schlachtenlärm und Siegesgeschrei erfüllten Fabians Ohr, und es gab Tage, da er seinen langweiligen Bürodienst nur schwer ertragen konnte. Er sah sich hoch zu Roẞ neben seiner Batterie über die Acker sprengen, die Geschütze klirrten, die Schollen schwarzer Erde flogen in die Höhe. Gerade in einer solchen Stimmung erfuhr er eine Neuigkeit, die in seinem Herzen wieder neue Hoffnung entfachte. Taubenhaus ist in der Stadt, sagte man ihm.
macht. Er
und jetzt b
Taubenhaus! Vielleicht kam er, um seinen Dienst als Bürgermeister wieder zu übernehmen, und dann, Fabian, bist du frei und du weißt, wohin du zu gehen hast!
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wie hier, w
mordio sch
Krieg seine Zwillingen!
Schon aber war Taubenhaus auch im Rathaus. Das erste, was Fabian sah, war, daß er Major geworden war. Braungegerbt vom Wetter sah er aus, nichts mehr von seiner Blässe, die Kopfhaare, die sonst wie Borsten emporstanden, waren kurzgeschoren, er hatte sich einen stattlichen Bart stehenlassen, der ihm ein entschlossenes, feldmäßiges Aussehen gab.
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war. Und er war früh Wunder! N
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Taubenhaus sprach nicht mehr laut, er schrie, er kommandierte, alle Welt flog nur so. Das war der Ton von da draußen! Großzügig lud er Fabian auf heute abend um neun Uhr in den ,, Stern" zu einer Flasche ein. Der Gauleiter würde ebenfalls zugegen sein.
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