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Die hübsche Schwester nahm die Zigarette aus dem Mund und blickte auf. Dann spie sie verächtlich aus und entfernte sich rasch. Panik erfaßte die Eingeschlossenen. Sie schrien und riefen, während sie mit Füßen und Stöcken gegen die Wagenwand trommelten. Panikgeheul und Getrommel wiederholten sich in jeder Station aus allen Viehwagen.
Endlich kam mit dem Soldaten ein Offizier der schwarzen Parteitruppe an den Waggon, gerade als das Getrommel und Geschrei am heftigsten tobte. Es war ein junger, semmelblonder Mann, knapp zwanzig Jahre alt. Er trat dicht an die Spalte, runzelte seine knabenhafte Stirn und rief mit heller Stimme: ,, Wenn das Getrommel nicht sofort aufhört, so lasse ich den ganzen Waggon glatt erschießen, verstanden!"
Im Waggon wurde es ganz still. Vor dem Erschießen hatten sie alle Angst, es schien noch schlimmer als verhungern und erfrieren.
Die Frau mit dem vollen Busen war gestorben. Sie glitt still zur Seite und lag starr da. Niemand wagte es, sie zu berühren. Die Kinder schrien und weinten. Endlich rafften sich zwei Männer auf, die sie zur Seite trugen und mit einem Sack zudeckten.
,, Wir haben eine Tote im Wagen!" schrie der Verkäufer mit dem braunen Lockenkopf auf der nächsten Station dem patrouillierenden Soldaten zu.
,, Laßt sie nur liegen. Tote laufen nicht davon!" erscholl es aus der Dämmerung.
Endlich lief der Zug in Görlitz ein, wo er eine volle Stunde stehenblieb. Ein Zug aus Berlin mit jammernden und schreienden Passagieren in acht Viehwagen war fast gleichzeitig eingefahren, und die beiden Transporte wurden zusammengekoppelt. Die Türen blieben die ganze Zeit geschlossen, und die tote Frau lag noch immer unter ihrem Sack.
Als es schon völlig dunkel war, fuhr der lange Zug ab, in Nacht, Frost und Schnee hinein. Die meisten Häftlinge in Marions Waggon waren durch Hunger und Kälte so sehr erschöpft, daß sie schliefen. Manche schliefen im Stehen, mit dem Rücken an die Wand gelehnt, und nur noch einzelne vertraten sich stöhnend in der Dunkelheit die Füße. Selbst Simon mit der tiefen Baẞ
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