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der Stadt. Marion erfuhr telefonisch, daß er für längere Zeit zur Erholung in der Stadt bleiben werde und sie bitten lasse, morgen mit ihm zu Abend zu speisen. Sonstige Gäste erwarte er nicht. Sie würde also das Vergnügen haben, einige Stunden ganz allein seine Unterhaltung anzuhören. Angenehm war ihr das gerade nicht, aber Rittmeister Möhn hatte ihr angedeutet, daß der Gauleiter sich zur Zeit nicht völlig wohl befände. Nun gut, dachte sie, auch diese paar Stunden werden vorübergehen. Hoffentlich hat er nicht wieder ein Schlößchen in Polen entdeckt.
Sie bereitete sich wieder auf ihre gewöhnliche Haltung vor: liebenswürdig, scheinbar völlig natürlich und doch stets auf der Hut. Mamuschka entließ sie mit tausend Ermahnungen zur Vorsicht. Marion lachte. Kurz vor acht Uhr, bei trübem Mondlicht und heftigem Wind, verließ sie das Haus.
Rittmeister Möhn nahm sie wie immer in Empfang, in der Garderobe aber bediente sie nicht ein gewöhnlicher Diener, sondern der alte persönliche Kammerdiener Rumpfs, der früher bei einem König in Diensten stand. Im gleichen Augenblick stieg auch schon der Gauleiter, in Zivil gekleidet, die Treppe herab.
,, Ich freue mich ganz außerordentlich, Sie nach so langer Zeit wiederzusehen!" begrüßte er sie von der Treppe aus auf italienisch. Er beeilte sich und schüttelte ihr kräftig die Hand. ,, Ich hoffe, Sie befinden sich wohl?"
,, Tausend Dank, Herr Gauleiter!" erwiderte Marion heiter und lachte ihr herzliches Lachen wie immer.
,, Ich bitte Sie einzutreten", bat Rumpf. ,, Sie müssen heute mit mir ganz allein vorliebnehmen."
Im Speisezimmer erst fiel Marion seine Veränderung auf. Er schien magerer geworden zu sein und sein Gesicht sah gelb und welk aus. Seine Haare waren etwas länger als gewöhnlich, doch ebenso tadellos gescheitelt, sein rötlicher Backenbart aber war weniger gepflegt als sonst. Er sah sogar etwas verwildert aus. Am auffallendsten war, daß seine Haltung weniger straff und militärisch erschien, daran konnte aber der bequeme helle Zivilanzug schuld sein.
,, Sie fühlen sich nicht völlig auf dem Posten?" fragte Marion. ,, Nein, das könnte ich nicht gerade behaupten", erwiderte
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