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Totentanz / Bernhard Kellermann
Entstehung
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von dem Wun und schöpferis

Nun, wenn das ,, größere Deutschland " zur Tatsache geworden war, dann würde auch der ,, Unbekannte Soldat" beschämt in sein Büro, sein Amtszimmer oder seine Dachkammer zurück­kehren, wenn man ihm nicht vorher den Kopf abschlug, was Fabian von Herzen hoffte. Dann war aber auch Wolfgang wieder zur Versöhnung bereit! Er würde endlich begreifen, daß alles notwendig und durchdacht war, wie dieses Birkholz und andere Lager. Er würde verstehen, daß man das ,, größere Deutschland " unmöglich errichten konnte, ohne vorher alle Schwierigkeiten und Hindernisse aus dem Wege zu räumen. Und endlich, hier lächelte Fabian, würde er einsehen, daß sie nicht alle zusammen, Richter, Professoren, Offiziere, nichts als einfältige Dummköpfe und gewissenlose Egoisten waren, als sie an Deutschlands große Mission glaubten.

Dann hatte dabei glücklich

er einst in

Sie besaß ni zu erziehen, w rechthaberisch in manchen D gere gibt nach schiedener Me

Die Arbeit in Fabians ,, Büro Aufbau" war völlig ins Stocken geraten. Es gab keine Arbeitskräfte mehr in der Stadt! Alle Männer, die ein Gewehr tragen konnten, standen im Feld oder waren in den Kasernen, soweit sie nicht in der Rüstung gebraucht wurden. Tag und Nacht gingen Züge mit neuen Truppen an die Fronten, täglich marschierten Trupps mit ihren Koffern in die Kasernen. Deutschland hatte sich in ein einziges, gewaltiges Heer­lager verwandelt.

waren sie sich größeres De

Schon sah man häufig schwarz verschleierte Frauen in der Stadt, oft begegnete man Verwundeten und Krüppeln, Ein­armigen, Einbeinigen. Kolonnen von Kriegsgefangenen vieler Nationen marschierten durch die Straßen.

sagte, bis zu i

Dazu hatte

getan war. Sie ein Mann me

In diesen Tagen entschloß sich Fabian in Clotildes neue Woh­nung überzusiedeln, wo zwei schöne Zimmer seit Monaten zu seiner Verfügung standen. Clotilde hatte geduldig gewartet, sie war ihrer Sache sicher. Der Umzug wurde ihm so bequem wie möglich gemacht, seine beiden Jungen besorgten alles, er spürte die Übersiedlung kaum. Nur in den ersten Nächten konnte er nicht schlafen.

In den letz lischen Flugge und gefährlic

Seine Odyssee war zu Ende, oder sollte er Irrfahrt sagen? Eine kurze Zeit in seinem Leben war er wahrhaftig glücklich, das war damals, als er Christa liebte. In Wahrheit, damals war er ein anderer Mensch. Sein Herz blühte, es war voller Liebe und

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ganzer Häuse auf. Sie warf die Stadt.

Die Zeiten

nichteten und stürzte alles

schon empfin und Neugebo de das Not

schem Schrec in irgendeine

Nein, es war

dachte an Ka