sich in den letzten Wochen auf der Flucht, um im Reich Schutz zu suchen. In Danzig wisse das jedes Kind, und es sei lebhaft zu begrüßen, daß sich jetzt endlich auch weitere Kreise in der Heimat für diese beklagenswerten Zustände interessierten.
Baronin von Thünen, eine glänzende Rednerin, erntete starken Beifall, als sie auf die Friedensliebe und Geduld des Führers hinwies, dem das deutsche Volk bedingungslosen Gehorsam schuldig sei. ,, Eines Tages aber", rief sie aus ,,, wird es zu Ende sein mit seiner Langmut! Er wird die Brauen runzeln, und dann wehe allen Feinden des Reiches!"
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Bei dieser Stelle der Rede der Baronin rief der junge Harry deutlich: Bravo! und klatschte laut in die Hände. In seiner Uniform der Hitlerjugend , den Ehrendolch an der Seite, saß er wie stets dicht beim Rednerpult. Er war ein fünfzehnjähriger hübscher, großer Junge mit einem peinlich gezogenen hellblonden Scheitel und verfolgte alle Reden mit gespanntester Aufmerksamkeit, ohne eine Miene zu verziehen. Nur als Professor Mönnich davon sprach, daß die Polen manchmal einen oder ein paar Deutsche totschlügen, hatte er sich in voller Größe aufgerichtet und drohend die Stirne gerunzelt. An dem Führerbild ging er nur mit erhobener Hand vorüber.
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Harry fühlte sich schon ganz als Soldat. Er wollte Offizier werden, und im Hause nannten sie ihn ,, General ".
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Der zwei Jahre jüngere Robby verkroch sich mit seiner grünen Beule an der Stirn irgendwohin in den Salon. Vor dem Beginn des Vortrags aber hielt er sich beim Lohndiener in der Diele auf und lauschte auf die Schritte der Gäste draußen auf der Treppe. War der Zeitpunkt gekommen zu öffnen, so rief er leise ,, jetzt" und verschwand in der Küche.
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Er wollte nichts vom Militär wissen, da er das frühe Aufstehen haẞte. Verträumt und nachdenklich von Natur, beschäftigte er sich zur Zeit mit dem Verfassen kleiner Geschichten. Im Gegensatz zum„ General " nannte ihn Clotilde ,, Poet". Sie liebte schönklingende, bedeutungsvolle Worte.
Nach der Diskussion folgte noch ein kurzes, geselliges Beisammensein. Der Lohndiener in Schwarz mit den weißen Handschuhen und das Mädchen mit einer neuen, steifen Frisur reichten
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