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bieten. Schreiben Sie ihm, daß ich die Garantie für alles andere übernehme."
Isidor nickte, und zum erstenmal erschien ein blasses Lächeln auf seinem sommersprossigen Gesicht. ,, Ich weiß", erwiderte er, ,, daß mein Vater das allergrößte Vertrauen zu Ihnen hat. Er schätzt Sie sehr und sprach oft mit großer Hochachtung von Ihnen. Aber ich glaube nicht, daß er das Angebot akzeptieren wird. Nein, das glaube ich nicht." Er schüttelte voller Bedauern den Kopf, als ob es ihm leid tue, Fabian nicht gefällig sein zu
können.
,, Jedenfalls wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie ihm das Angebot sofort mitteilen würden, Herr Löb."
,, Ich werde noch heute an Vater schreiben."
Wie lange der alte Herr Löb schon in der Schweiz sei? Volle zwei Jahre? Nun, dann könne er ganz unmöglich die heutige Lage beurteilen, ganz unmöglich. Es wäre ja immerhin möglich, daß eine Zeit kommt, in der er für den Platz überhaupt nichts mehr bekommen wird. Wir wollen es nicht hoffen, aber möglich ist es immerhin, nicht wahr?
Fabian wollte nicht mehr sagen. Justizrat Schwabach hatte ihm vor einer Woche berichtet, daß sehr strenge neue Gesetze gegen den jüdischen Grundbesitz in Vorbereitung seien, doch das verschwieg er Isidor Löb.
,, Ich will Ihnen einen guten Rat geben, Herr Löb", drang er weiter in den jungen Mann,„, fahren Sie doch selbst nach Zürich . Fahren Sie hin und stellen Sie Ihrem Vater die Lage vor, wie sie heute wirklich ist! In zwei Jahren hätten sich die Verhältnisse ja völlig verändert. Sagen Sie ihm ruhig, ich hätte Ihnen diesen Rat gegeben."
Isidor blickte Fabian mit großen Augen an, die sich wieder langsam mit Tränen füllten. Er schüttelte traurig den Kopf.
,, Ich würde hinfahren, ich würde gerne hinfahren, jetzt in dieser Stunde", erwiderte er.„ Aber ich darf ja nicht." Schon wieder flossen ihm die Tränen über die Wangen, und er versuchte sie mit dem schmutzigen Taschentuch aufzuhalten.
,, Und weshalb dürfen Sie nicht?" fragte Fabian und lachte dabei, um den jungen Mann zu ermutigen.
14 Totentanz
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