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Mit dieser Summe konnte man immerhin schon manches beginnen, und Fabian hatte fortwährend Besprechungen mit Architekten, Baumeistern, Städtebauern, Ingenieuren, Landschaftsgärtnern, so daß ihm die Zeit nicht lang wurde, während Christa in Florenz weilte.
Der Ehrgeiz ließ Taubenhaus nicht ruhen und fast jeden Tag kam er zu Fabian mit neuen Vorschlägen.
Der Winter stand vor der Türe, und er wußte, daß in diesem Jahr nur Arbeiten vorbereitender Natur in Frage kämen. Im Frühjahr aber, da wollte er loslegen! Eine Sache jedoch lag ihm sehr am Herzen. Wenn man auch im Winter nicht bauen konnte, so konnte man doch einreißen, nicht wahr? Der geplante Straßendurchbruch Nord- Süd beschäftigte ihn unaufhörlich.
,, Der Gauleiter, mein lieber Regierungsrat, verlangt den Durchbruch sobald wie möglich", sagte er zu Fabian. ,, Eine Stadt muß man nach allen Richtungen rasch durchqueren können, so sagt er. Setzen wir einmal den Fall, es gäbe Krieg, was dann? Nun, wir beide wünschen keinen neuen Krieg, aber ich glaube nicht, daß wir vor dem Gedanken erschrecken, wie? Einerlei, wir müssen den Durchbruch in Angriff nehmen, mein lieber Regierungsrat."
Und Fabian nahm den Durchbruch in Angriff.
Es gab lange Beratungen mit allen möglichen Kapazitäten. Der Nord- Süd- Durchbruch war immerhin ein Projekt, das reiflich überlegt sein wollte. Man erlaubte der Presse, ihre Meinung zu äußern. Die Presse war fast einstimmig für den Durchbruch. Der industrielle Aufschwung der Stadt und dann ein immerhin möglicher Kriegsfall! Taubenhaus konnte die Äußerungen der Presse gestatten, denn er wußte genau, ein Wink und die Presse schwieg.
Oberst Thünen, allgemein sehr geachtet, beleuchtete die Frage vom Standpunkt des Strategen. Natürlich war der Durchbruch nötig, ja, er war lebenswichtig! ,, Blicken wir der Möglichkeit eines Krieges kühn ins Auge", schrieb er. ,, Nehmen wir an, die Strategie erfordert es, den Feind im Norden rasch anzugreifen? Nehmen wir an, die Strategie will den Feind in eine Falle locken
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