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Baurat
Mit einem Pilsner und Leberknödeln sah Krieg seine Pechserie nicht mehr so hoffnungslos an, und Fabian brachte das Gespräch auf die Werke Schellhammer.
,, Die Schellhammerschen Werke?" Baurat Krieg bestellte sich ein neues Pilsner. ,, Die Werke Schellhammer?" Ja, da wußte er mancherlei zu sagen. Sein Freund Schimmelpfeng, der Architekt, sei ja seit zwei Jahren Architekt bei Schellhammer. Schimmelpfeng habe ihm vor einigen Wochen den Entwurf einer neuen Werkhalle gebracht, um einige statische Schwierigkeiten mit ihm zu besprechen. Es war eine mächtige Werkhalle, nichts als Eisen und Glas.
,, Sie bauen wohl?" fragte Fabian, mit seinen Knödeln beschäftigt.
Krieg nickte. ,, Es hat den Anschein", lachte er. ,, Drei solcher Riesenhallen wollen sie bauen."
,, Drei?"
,, Ja, drei. Nichts als Eisen und Glas. Sie haben schon Hunderte von Eisenträgern lagern. Die beiden Schellhammer sind größenwahnsinnig geworden. Das Werk soll mehr als doppelt so groß werden. Vor einiger Zeit schwebten Verhandlungen um das Gut des alten Barons Metz am Nordrand der Stadt."
,, Schwebten?" fragte Fabian. ,, Finden Sie die Knödel nicht
einfach wunderbar?"
,, Herrlich!" nickte Krieg. ,, Ob man sich noch eine Portion bestellen kann? Ja, schwebten. Ob etwas daraus geworden ist, weiß ich nicht. Das Gut von Metz wäre ein herrlicher Platz für das neue Werk."
,, Haben denn die Schellhammer so große Aufträge?" fragte Fabian.
Der Baurat lachte, dann blickte er sich argwöhnisch und vorsichtig um, beugte sich näher zu Fabian und sagte flüsternd: ,, Sie sollen jetzt mächtige Heeresaufträge haben, sagt man. Man weiß ja, daß die Schellhammer kürzlich eine halbe Million für politische Zwecke gezeichnet haben. Eine halbe Million, jedenfalls eine bedeutende Summe. Sie wollten offenbar nicht zurückstehen vor der Großindustrie im Westen, die, das wissen Sie, ungezählte Millionen zeichnete. Aber das bleibt unter uns, nicht wahr?"
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