Vielleicht wird es gut sein, vielleicht ist es Glück,
vielleicht auch der düstere Tod- vielleicht kommen später einige zurück, krank, invalid, mit todmüdem Blick, riechend nach Eiter und Jod. -..
„Transport“ ist ein grauses, ein düsteres Wort, denn es ist so zukunftsschwer,
neu formt sich ein Leben an fremd-fremdem Ort, verscholl’n die Kam’raden, ihr freundliches Wort, die Welt rings feindlich und leer.—|
Wie Galeerensklav’” der aufs Meer hinausfährt-- wer weiß, was ihm mag geschehn?-
Vielleicht bis der Reisetag wieder sich jährt,_
ist ihm manches Glück, gar die Freiheit beschert- vielleicht tat der Tod ihn mähn.-
Man fährt sie fort, keiner weiß, wohin, man nennt das Ganze: Transport.- Von uns ist jedem traurig zu Sinn,
denn sehn wir in ferne Zukunft hin:... der Tod fährt mit dem Transport.—
| Von allen, die jeweils so von uns gehn, || wie wenige sind’s, die wir wieder sehn...
fast keinen mehr.—


