1} DER MARTERPFAHL
„Baum‘‘ nennen sie jenen Marterpfahl, 7 dran hilflos das Opfer hängt,
die Arme hinten, zu größrer Qual, hängt er so herab vom Marterpfahl, Kopf und die Stirne gesenkt.- 3
Des Körpers schweres, ganzes Gewicht
zerrt an dem verrenkten Arm, 5 Schweiß rinnt herab, bedeckt das Gesicht— der SS-Mann grinst dazu und spricht:
„Na, Hund, wird’s dir endlich warm?--
Der Schweiß rinnt in Strömen, rinnt und rinnt; es schmerzt, daß viele laut schrein,
wie Tiere, die am Verenden sind-
die Schmerzen machen sie toll und blind,
sie können nur stöhnend schrein.—
Und die Folter dauert in Ewigkeit;-
F der SS-Mann raucht vergnügt.-
\ 5 Wer ermißt diese lange Spanne Zeit?- Eine Stunde- zwei Stunden- Ewigkeit— es scheint, daß das Zifferblatt lügt.—
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Wenn einem die Sinne geschwunden sind, sein Kopf auf die Brust ihm bricht,
sieht es der SS-Mann, stürzt hin geschwind, schlägt ihm die Faust ins Gesicht-


