unerwartet selbst unter den Bettlägerigen und ernstlich Kranken offenbarte, war bezeichnend für die weiblichen Über­lebenden Belsens. Viele dieser Frauen waren Jüdinnen aus Polen , Ungarn und Rumänien . Vor ihrer Festnahme und Ver­schleppung hatten sie als Schneiderinnen, Näherinnen und Zeichnerinnen in den Fabriken und Ateliers von Radom , Sos­ nowitz , Debrecin und Koloszvar gearbeitet. Das solcherart bei diesen kranken Frauen entdeckte Talent offenbarte sich später unter den Gesunden.

Ich weiß nicht, was aus diesen kranken Frauen schließlich werden wird. Von den an Tuberkulose leidenden werden nur zwanzig Prozent sich einer normalen Lebensdauer erfreuen können, und der größte Teil wird sein Leben lang kränklich sein. Aber vielleicht läßt sich aus diesem Experiment eine Lehre ziehen. Vielleicht wird es möglich sein, Kolonien selb­ständiger Kunstgewerblerinnen und Schneiderinnen aus diesen Überlebenden zu bilden, deren jede von einem Gesundheits­dienst betreut wird.

Außer dieser Schar körperlich Behinderter, Kranker und. Sterbender gab es noch ein anderes schlimmes Erbe im Lazarett­abschnitt der Panzerausbildungsschule. Block 27 war in eine Irrenanstalt umgewandelt worden.

Vor den Fenstern waren eiserne Gitterstäbe. Als ich eines Morgens an dem Block vorbeiging, hörte ich eine Frauen­stimme ,, Im weißen Rössel am Wolfgangsee " singen. Eine der Pflegerinnen zeigte mir den Raum, woher der Gesang kam. Ein Mädchen kletterte im Nachthemd aus dem Bett, immer noch aus voller Kehle singend. Sie war abgemagert und blaẞ und ihre Augen blinzelten. Als ich sie ansprach, brach sie in einen zusammenhanglosen Wortschwall aus.

,, Berlin wird geblitzt, gebombt, geblitzt, gebombt, geblitzt", rief sie.

Dann kletterte sie vollends aus dem Bett und lief an das Bett einer älteren Jüdin, die langsam und flehend sagte:

,, Bitte, Herr Doktor, scheren sie mir nicht das Haar... sie sagen, Stalin sei schuld, daß ich nicht heimkehren kann... aber ich weiß nicht..." Und dann: ,, Sterilisation... Sterili­sation... Sterilisation..."

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