ich hier sterben muß: Mein Leben war doch wert, gelebt zu werden mit solchen Freunden, wie diesen beiden bewundernswerten Menschen!
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,, Et s'il était à refaire, je refairais le chemin*."
31. Oktober
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Als ich heute vormittag, nachdem ich für Heini einige Patienten ins Röntgenzimmer gebracht hatte, zurück in unsere Stube kam, waren dort inzwischen einige ,, Neue" eingeliefert worden, die, als sie mich sahen, sofort riefen: ,, Der Herr Doktor! Der Herr Doktor!" Zuerst erkannte ich sie nicht, doch nach ein paar Worten wußte ich wieder, wer sie waren: Der eine, ein gewisser Sterenbach, ein jüdischer Holzhändler aus Wolowoje, und der andere, ein Apotheker aus Chust- beide hatte ich seinerzeit auf meiner Reportagereise durch Karpato Rußland kennen- gelernt.
Nun steht es mit ihnen recht schlimm, sie sind zu Gerippen abgemagert und haben an den Beinen Phlegmone, so groß wie Untertassen.
Ich habe ihnen versprochen, ihnen hier nach Möglichkeit zu helfen, was sie etwas beruhigte. Hoffentlich können sie einige Wochen hierbleiben; Rückkehr in eines der„ Judenlager" wäre ihr sicherer Tod.
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Ich konnte ihnen gute Betten besorgen und etwas Brei. Sie waren so froh, hier jemanden zu treffen, den sie kannten. Was aus ihren Frauen und Kindern geworden ist, wissen sie nicht, nur daß sie auch von den Deutschen verschleppt worden sind. Als sie mir dann voller Stolz erzählten, daß ihre Söhne bereits auf dem Hebräischen Gymnasium in Munkács waren, habe ich ihnen zuliebe so getan, als ob ich mich noch gut an ihre Familien erinnere.
* ,, Und wenn es zu wiederholen wäre mal gehen."
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ich würde den Weg noch ein


