ES IST SO WEIT
Noch einmal packen meine Hände Die eisigkalten Gitterstäbe,
Und fragend schreie ich hinaus:
Hat jetzt die Qual, die Not ein Ende? Ist's wahr, daß ich nun wieder lebe Und darf ins heimatliche Haus?
Du Sonnenlicht am frühen Morgen, Wie Balsam trink' ich dein Erwachen, Das mich aus dieser Nacht befreit. Vorbei die Furcht, vorbei die Sorgen, Ein Jubelrausch im frohen Lachen Entzaubert mich: Es ist so weit!
DAS LETZTE GEDICHT
Frei? Frei!-
Frei!!!
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