TROTZ ALLE DEM!
Ich hab's gewagt,
-
trotz alledem!
Die Feinde standen ringsumher.
Wir haben uns geplagt, und wenn es anders käm',
Die Kämpfer stört es nimmermehr.-
Sie haben's nicht gewagt, sie kehrten feige sich zurück, Obwohl sie dieses Leid gesehn.
Nun gut, so sei es euch geklagt,
Die ihr verhüllet euren Blick,
Als wäre nichts, gar nichts geschehn.-
Ihr fürchtet euch vor jenem Grauen,
Das ungeschminkt sein Antlitz zeigt, Und wolltet nicht die Wahrheit schauen, Da der Gestank zum Himmel steigt. Nun mögt ihr zweifelnd flennen,
Euch rettet niemand mehr.
Ihr habt euch nicht zu uns bekannt. Wir aber lernten früh erkennen
Und setzten uns zur Wehr,
Und wissen heut', was einig uns verband.
Ihr habt euch nicht gerührt,
Wir aber wurden hart
Und wollten nicht um Gnade flehn.
Das Feuer haben wir geschürt,
Und was sich heut um unser Banner schart,
Es stand bereit- zu jeder Zeit-
Trotz alledem!
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