ZUSAMMENFASSUNG
Alles, was wir fühlen, denken, sehen, Bildet unsern Sinn und Geist; Könntest du es objektiv verstehen, Weißt du nur, was du nicht weißt!
Was hab' ich denn angerichtet? Habe keine Ruhe hier gefunden, Hab' im Fieberwahn gedichtet
Die Gedanken dieser trüben Stunden.
Überprüfe ich den ganzen Kram,
Muß ich ehrlich mir die Antwort geben: Meine Worte sind so schwach und zahm Gegenüber dem brutalen Leben.
Sprach da immerzu von Not und Leid, Von den Sorgen, Zweifeln und den Klagen, Habe Litanei von Haß und Streit Und Sonett der Qualen vorgetragen. Doch vom Weg aus dieser schweren Zeit Wußte ich nicht allzuviel zu sagen.-
Drum die letzte Klage ausradiert,
Schluß mit unserm hoffnungslosen Wimmern. Angepackt, jetzt gilt's ein Schiff zu zimmern, Dessen Steuer unser Arm regiert!
Stahl und Pläne gilt es nun zu schmieden, Brecht die Ketten und erzwingt den Frieden.
Aus dem Chaos blutbefleckter Zeit
Wird der Menschheit Traum zur Wirklichkeit!
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