ACH, KONNTEN MEINE SINNE
Ach, könnten meine Sinne jäh bezwingen, Was Ruh' und Frieden mir genommen. Mein Herz würd' freudig jubelnd singen
Und würd' zu dir durch Nächte kommen.
Du weißt, mein Lieb', es gibt nur ein Verstehen, Das unser ist- und nie versiegt;
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Du wirst mit mir durch alle Täler gehen,
Bis irgendwo ein Aufstieg liegt.
Ich fühle deine lieben Hände,
Du reichst sie mir
Aus deiner Einsamkeit.
Wie Schemen fallen düstre Wände,-
Ich bin bei dir
In Trennung, Not und Leid!
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