WIR KONZENTRATIONÄRE
Und haben im Steinbruch gewühlt;
Wir trugen die Last, die schwere.| Wir stöhnten und fluchten im täglichen Chor,
Wir hatten das gleiche gefühlt
Als Konzentrationäre!—
Und zogen wir morgens zur Arbeit hinaus,
Und schlug uns der Knüppel, wir wurden nicht weich; Wir hielten zusammen das Grausamste aus,
Und beugten uns niemals, ob arm oder reich.
Wir hielten zusammen, es trennte uns nichts,
Wir harrten der Tage des jüngsten Gerichts.
Wir trugen den Galgen zum Sonntagsappell
Und sahen des Todes verzerrtes Gesicht,
Doch werden wir’s niemals vergessen.
So standen wir stundenlang still,
Gehorchten dem Zwang, erfüllten die Pflicht,— Kannst du unsere Klagen ermessen?!| Ob Russe, ob Deutscher oder Franzos’,| Dort wurde der Grenzpfahl für immer gefällt.
Wir trugen gemeinsam das härteste Los,
Laßt uns nun erobern gemeinsam die Welt!'
Der Schlachtruf aus unserer Konzentration: Für Freiheit und Gleichheit in jeder Nation!


