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Kontakte : Erzählung / von Alfred Mühr
Entstehung
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Die Baracken für die französischen Arbeiter lehnten sich an einen Hügel. Auf der Höhe hinter der Halle öffnete sich ein Feld, hinter der langgestreckten Sied- lung im Grund breiteten sich neue Felder, dazwischen glänzten Schienenstränge, die wie silberne Bänder auf- blitzten. Ein dünner Waldstreifen säumte die Erde ein, um von einem Himmel mit aufgesetzten weißßen Sonnen- wolken eingeschlossen zu werden.

Auf der- Höhe richteten sich die Pfähle mit den stachligen Bändern gegen den Horizont wie abgeschnit- tene Telegraphenstangen mit widerborstigen Leitungen aus. Der Pater mußte um das Karr& herumgehen und dabei die Höhe verlassen, begleitet von heraufwehen- den Melodieen, auch singende Stimmen umflatterten sein Ohr.

Am Durchgang der Baracke auf dem Fabrikgelände stand ein Häuschen mit einem spitzen Dach, das soweit heruntergezogen war, daß der Pförtner darauf einen Brief oder sonst eine Mitteilung schreiben konnte, was er eben tat, während er sich mit einem Kollegen unter- hielt. Den Mann im blauen Arbeitsanzug grüßte er mit Respekt, und ließ ihn ohne Kontrolle passieren, auch der Kollege zog die blaue Baskenmütze.

Als der Pater weiterschritt, liefen ihm ein paar Worte nach, die die beiden am Pförtnerhaus wechselten.

Die geliebte Sprache. Wieder in dem eigenen Kreis fühlte sich der Pater. Die französische Welt inmitten einer anderen. Und wenn es Baracken waren, in denen Franzosen wohnten. Ein Kreis inmitten einer Welt, ausgespart in diesen Flecken, zusammengepfercht hinter Holz, auf Pritschen und harten Lagern mit Stroh-

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