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fragte der Gelehrte. Frau Mehlmann, die seit 1935 Parteimitglied war, wovon der Professor keine Ahnung hatte, bejahte die Frage des Freundes, verabschiedete sich von ihm und erstattete Anzeige gegen den in aller Welt geachteten deutschen Wissenschaftler. Von der Mordinstanz Dr. Freisler, einem der berüchtigsten Blutrichter der Erde, wurde der deutsche Gelehrte am 11. Mai 1944 unter Mitwirkung des SS - Obersturmführers Wittmer, des SS - Oberführers Hell und des Ortsgruppenleiters Kelch zum Tode verurteilt. Der 26. Juni des Jahres 1944 war der Tag der Enthauptung.
Sollte jemand meinen Bericht anzweifeln, so kann er unter Aktenzeichen 5/ J- 728/ 44 die heute noch vorhandenen Prozeßakten einsehen und sich von der traurigen Wahrheit überzeugen."
- Große Bewegung im Schiedsgerichtssaale.
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,, An solchen Beispielen sehen wir, was sich im Dritten Reich abspielte. So wie dieser Fritz Pfeffer und der Gelehrte Walter Arnd dachte die Mehrzahl des deutschen Volkes. Daß sie nicht alle so handelten, war durch menschliche Schwäche, Angst, Erschrockenheit, Mutlosigkeit, Verwirrung, Verzweiflung und Gemütsschock verursacht. Die Schweigsamkeit war über den anständig denkenden Deutschen gekommen!
Wenn es anders gewesen wäre, dann frage ich vor aller Welt, warum sind nicht alle Hitlergegner, einschließlich der Juden, zu denen ich mich zähle, schon in den Jahren 1933 bis 1936 aus Deutschland geflüchtet? Warum warteten soviele mit der Flucht, wie ich es tat? Fehlte es an Schiffskarten und Visa, oder blieben die Auslandsgrenzen unerreichbar? Gewiß, bei sehr vielen mag das eine wichtige Rolle gespielt haben, aber bei denen, die so dachten wie ich- ihre Zahl ist enorm traf das kaum zu.
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Wir waren fest davon überzeugt, daß das ganze Hitlersystem zusammenbrechen würde. Wir haben recht behalten, nur im Datum irrten wir uns. Dagegen konnten wir die Barbarenfähigkeiten der Nazibande damals ganz unmöglich in Rechnung stellen. Es sind genug Fälle bekannt geworden, daß sogar Menschen, die im Auslande in Sicherheit weilten, ahnungslos wieder nach Deutschland kamen und somit in den sicheren Tod gingen. Auch ist es vorgekommen, daß fremde Regierungen Emigranten wieder an die deutsche Grenze bringen ließen, um sie der Ge stapo zu übergeben, wodurch sie ohne jedes Erbarmen in den Untergang gestoßen wurden. Ob diese Barbarendiener irgendeinen persönlichen Gewinn davon hatten, will ich zu deren Gunsten nicht annehmen. Daß sie, mit schwerem Gewissensdruck belastet, Tag und Nacht keine Ruhe finden, hoffe ich sehr. Sollten diese erbärmlichen Zeitgenossen den Ver
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