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Ein Jude spricht für Deutschland / Schelomo Bar Eljokum
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schnittsbürger, wenn er ein Deutscher ist, gescheiter sein muß, als die­jenigen, denen meine Fragen gelten.

Besteht irgendein internationales Abkommen, das besagt, der deut­sche Staatsbürger macht sich strafbar, wenn er weniger klug ist als der beste Diplomat des Auslands, ganz gleich, wer jener auch sein mag?

Der Diplomat durfte sich, irren', dem deutschen Volke aber war es nach Ansicht der Herrn Vertreters der Anklage bei Strafe verboten, sich von der Hitlerpartei betrügen zu lassen.

Somit hatte auch das Ausland seinen Teil dazu beigetragen, das deut­sche Volk irrezuführen. Wenn jemand an der Verführung einer Frau be­teiligt war und ihr später, Dirne' zuruft, so ist das nicht nur Unrecht, sondern auch ungehörig."

· Enormer Beifall. -

..Bei allen Nazibelangen handelte es sich wie um ein Irrlicht; je näher man ihm kommt, desto mehr gerät man in den Sumpf, von dem die Irr­lichter leuchten. Der ganze Regierungs- An- und-Verlauf Adolf Hitlers machte aus Deutschland nichts anderes als ein Sumpfgebiet erster Ord­nung politischer Natur. Das Volk geriet nicht nur bis zum Knie hinein, sondern bis an den Hals.

Erst als die siegreichen Armeen der Alliierten in Deutschland ein­marschierten und der Bandit weggefegt war, da wurde es wieder auf's Trockene gezogen. So war es und nicht anders, wobei ich noch hinzu­fügen darf, daß, sofern Hitler nicht durch Martin Bormann erschossen wurde, ich an seinen Tod nicht glauben kann, weil solchen Tyrannen der Mut zum Selbstmord fehlt. Ich würde mich weniger wundern, wenn er irgendwo in der Welt als christliche oder jüdische Krankenschwester oder gar als Nonne sich verbirgt. Den Schnurbart weggedacht, und sein Gesicht wäre kein Hindernis mehr, die Maskerade durchzuführen, zu­mal er außergewöhnliche Talente eines Schauspielers besaẞ.

Wenn man einen aus dem Sumpf gezogenen Menschen nur rettet, um ihn nachher wegen seines Unfalles zu beleidigen, dann ist das, was der Herr Vertreter der Anklage vertritt richtig. Aber wahrlich mit Recht hat das nichts zu tun.

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Zum zweiten Male weise ich darauf hin, daß das deutsche Volk seiner Souveränität beraubt war, so daß es zur Tatenlosigkeit verdammt blieb, gegen die Tyrannei mit Erfolg aufzutreten. Es gehört auch zur Sache, darauf hinzuweisen, daß vor der Hitlerzeit das deutsche Volk in allen Teilen der weiten Welt nicht weniger als andere Völker angesehen war. Wir hörten hier in Genf keinen besseren Zeugen dafür als Herrn Dr. Kreuschke; daß er in dieser Beziehung nur die Deutschen der Vor­

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