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Ein Jude spricht für Deutschland / Schelomo Bar Eljokum
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soweit sie an den Ausführungen der Verbrechen körperlich un­beteiligt blieb, vielleicht doch die Schurken zu deren Untaten verführt, ermuntert, gezwungen usw.? Auch in diesem Falle sage ich aus voller Überzeugung: Nein! Die bösen Nazischinderhannese brauchten keinen Antrieb, sie lernten und lehrten durch ihr unbeschreibliches bestialisches Ich, jede verruchte Tat zu vollbringen und erweiterten ihre Halunken­kenntnisse unter Zuhilfenahme der Wissenschaft, so daß ihre Verbre­cherpraxis immer größer und unmenschlicher wurde!

Dritte Frage: Haben die Deutschen dadurch, daß sie die Hitlerpartei wählten, die Nazimörder bewußt gerufen oder mit ihrer Wahl den Krieg gewünscht? Keinesfalls hatte das deutsche Volk in seiner Mehrheit der Nazipartei zur Macht verholfen, um Massenmorde im In- und Aus­land hervorzurufen. Ebensowenig wollte die deutsche Majorität den Krieg. Was sagte denn der deutschnationale Zeuge Heinrich Trömner? , Weil ich befürchtete, daß in Deutschland alles drunter und drüber gehen würde, wählte ich Adolf Hitler , der sich doch unter der Reichs­präsidentenschaft des Feldmarschalls von Hindenburg an die bestehende Reichsverfassung halten mußte. Hätte ich nur geahnt, daß er sich als Diktator entpuppen würde und so unglaubliche Verbrechen mit seinem Wissen und Willen geschehen konnten, dann würde ich ihm nie im Leben meine Stimme gegeben haben.

Was gestand der Zeuge Oskar Heiligenwald?, Damals war ich ein Kommunist, änderte aber meine politische Ansicht, wählte Adolf Hitler , der uns viel versprach, aber kein Wort hielt und uns alle so schändlich betrog.

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Wo sind Ihre Zeugen, so frage ich den Herrn Vertreter der Anklage, die beschwören, mit ihren eigenen Ohren gehört zu haben: erstens, daß deutsche Ehefrauen gerufen haben:, Führer, beschere uns den Krieg, damit unsere Ehemänner auf dem Schlachtfelde fallen' zweitens, daß deutsche Kinder in den Ruf einstimmten:, Führer, fange den Krieg an, damit unsere Väter und Brüder von feindlichen Geschossen zerrissen werden', drittens, daß deutsche Eltern gesagt haben:, Führer, beginne endlich den Krieg, damit unsere Söhne getötet, verwundet oder gefangen genommen werden können', viertens, daß die Deutschen verkündeten: , Führer, lasse es zum Krieg kommen, damit die Möglichkeit besteht, daß unser schönes Deutschland in Schutt und Asche gelegt werden kann',- fünftens, daß die deutsche Arbeiterschaft den Wunsch aussprach:, Führer, mache Krieg, oder wir streiken, denn wir wollen lieber als Soldaten für Dich sterben, als noch länger für unsere Familien sorgen', sechstens, daß deutsche Seelsorger beteten: Herr über Leben und Tod, laẞ Adolf

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