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schult waren. Wenn man einem Soldaten politisch mißtraute, dann lernte er eines Tages so ganz zufällig ein schönes Mädchen kennen, ohne zu wissen, daß das bestellte Arbeit war. Zeigte er sich als ein ,, Harmloser, dann bekam sie plötzlich einen Brief, daß ihre Mutter sehr krank geworden sei, und sie deshalb sofort nach Hause mußte. War einer in die Falle gegangen, dann reiste sie auch wieder ab; er aber fuhr in den Himmel. Einmal kam es vor, daß sich eine Spitzelin tatsächlich in ihr Opfer verliebte. Die Sache kam raus. In Untersuchungshaft erhängten sich beide, was natürlich keiner glaubte."
,, Hat denn niemand von den Familien der Opfer, von denen Sie sprachen, Erkundigungen eingezogen, Herr Zeuge?" wollte der Staatsanwalt wissen.
,, Ach, das war ebenso unnötig wie gefährlich, da der ,, Doppelselbstmord" doch, amtlich' bekannt gemacht worden war."
Nun kam der fünfte deutsche Soldat zu Wort. Der Gerichtsschreiber forderte ihn auf, seine Personalien anzugeben.
..Mein Name ist Werner Wegemann, ich bin verheiratet, habe zwei Kinder und gehöre der evangelischen Kirche an. Von Beruf bin ich Landmesser, mein Heimatort ist Jena . Am 4. Oktober 1913 bin ich dort geboren. Einschließlich meiner russischen Kriegsgefangenschaft stehe ich sechs Jahre im Heere."
Nach längerer Vernehmung fragte der Verteidiger:
,, Herr Zeuge, wie oft waren Sie während des Krieges in Urlaub?" "..Viermal."
,, Was sprachen die Leute so untereinander?"
,, Das erste Mal sagten viele der Hitlergegner:, Im ersten Weltkrieg haben wir uns auch totgesiegt', andere meinten:, Der Führer weiß schon, was er will', wieder andere, wozu auch der Pfarrer zählte, sagten: , Die Nazilügenbrut hat nicht das letzte Wort... Viele hofften auf einen Verständigungsfrieden, wogegen manche auf das Wunder der neuen geheimen Waffe warteten. Einige waren der Ansicht: Hätten wir im ersten Weltkrieg die Juden nicht gehabt, dann wären wir damals Sieger geblieben. Das zweite Mal wehte schon ein anderer Wind, das dritte Mal war Sturm der Unzufriedenen- das vierte Mal herrschte fast eine Katastrophenstimmung."
Der Verteidiger fragte weiter:
,, Fanden Sie, Herr Zeuge, die Meinung der Nazis geändert?" ,, Jawohl, vielen sogenannten Nazimitläufern fiel allmählich das Herz in die Hosen. Sie wollten nie rechte Hitleranhänger gewesen sein. Andere wiederum bekamen Wutanfälle und dachten nur an die Erhaltung ihrer
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