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Ein Jude spricht für Deutschland / Schelomo Bar Eljokum
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,, Johann Friedrich Schneider."

,, Beruf und Alter?"

,, Ich bin Ingenieur und vierunddreißig Jahre alt."

..Ihren Wohnsitz?"

,, In Stettin bin ich zu Hause."

,, Sind Sie verheiratet, und welcher Religion gehören Sie an?" ,, Ich bin neun Jahre verheiratet, habe zwei Kinder und bin Katholik."

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, Wie lange sind Sie Soldat?"

,, Seit dem 20. August 1939. Zuletzt als Oberfeldwebel in einem Infan­terieregiment."

,, Wo und wie lange waren Sie in Kriegsgefangenschaft?"

,, In Rußland , seit 1942."

,, Sie haben sicher im Osten gekämpft", bemerkte der Schiedsgerichts­präsident.

,, Jawohl, Herr Präsident, nur im Osten."

,, So, dann erzählen Sie uns doch einmal, woran Sie sich noch erinnern."

,, Im August 1939 mußte ich eine zweiwöchige militärische Übung machen. Kurz bevor die Übungszeit zu Ende ging, hatten wir eines Abends wieder Alarm. Mit Sack und Pack sind wir auf dem Stettiner Güterbahnhof verladen worden. Niemand wußte, was los war. In noch stockfinsterer Nacht wurden wir an der polnischen Grenze noch auf deutschem Boden ausgeladen. Während einer kurzen Rast sagte unser Hauptmann, um den wir einen Kreis bilden mußten:

aber

, Mal herhören! Die Polen haben gestern Abend die Reichsgrenze überschritten. Daraufhin hat unser Führer die richtige Entscheidung getroffen. Er gab der Armee den Befehl, sofort mit aller zur Verfügung stehenden militärischen Macht den Feind zurückzuschlagen und ihm auf polnischem Gebiet nachzudrängen... Soldaten!... Das heißt Krieg. Jeder von uns muß nun seine Pflicht erfüllen! Mit Gott - für Adolf Hitler und das Reich. Hurrah, Hurrah, Hurrah!"

Beim Abmarsch bildete meine Kompagnie die Vorhut des Regiments. Nach einer Stunde Marschzeit erreichte die Patrouille, deren Führung ich hatte, das erste polnische Dorf. Am Straßenrande, abseits des Ortes, sahen wir etwa dreißig tote Männer, die in Uniformen polnischer Frei­schärler gekleidet waren. Dorfbewohner gaben an, nicht einen einzigen polnischen Soldaten gesehen zu haben. Nur zwei polnische Zollbeamte, die durch Angehörige des Reichsheeres abgeführt wurden, waren an der Grenze gewesen.

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