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Ein Jude spricht für Deutschland / Schelomo Bar Eljokum
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Bedenke man das wirkliche Wild genießt einen Jagdschutz- Wir Juden aber werden zu jeder Jahreszeit gejagt... Tiere der Natur... Scll ich, ein Jude, Euch beneiden?!!

Nein, die Verteidigung kann ich nicht übernehmen! Das wäre eine Sünde gegen Moses Levy und seine Nachkommen. Heute Nachmittag werde ich den Hauptausschuß von meiner Entscheidung in Kenntnis setzen..."

Müde legte er sich auf das Bett und schlief bald ein. Im Traume er­lebte er die Zeiten der Judenverfolgungen in Spanien , Frankreich , Eng. land, Italien , Holland , der Schweiz , Rußland , Polen , Österreich, Un­ garn , der Türkei , im Elsaß , Portugal und so weiter... Nachdem er alle diese schrecklichen Bilder gesehen hatte, erwachte der Gelehrte schweißgebadet...

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,, Stimmt denn das, was ich da geträumt habe?" fragte er sich. ,, Gewiß, es ist die reine Wahrheit! Hassen die heutigen Juden in der Welt deshalb noch die Länder, in denen vor vielen Generationen ihre Glaubensgenossen ermordet wurden wie sie jetzt Deutschland has­sen? Oder hassen die englischen Juden England, die französischen Frankreich , die russischen Rußland , die schweizerischen die Schweiz und so weiter, weil in allen diesen Ländern in der Vergangenheit Juden­verfolgungen vorgekommen sind?

Auf diese Frage mußte er sich ,, nein" zur Antwort geben. ,, Im Gegen­teil", rief er aus ,,, Patrioten wurden und blieben sie. Ja, war ich nicht selbst ein großer deutscher Patriot, ohne auch nur je an meinen Ahnen Moses Levy zu denken? Hat das etwas mit Ehre und Charakter zu tun?" Lange noch ging Professor Löwenstein mit sich zu Rate. Dann kam er zu folgender Ansicht: Schon von alters her wurden wir Juden ver­folgt. Das kommt daher, weil das jüdische Volk seines Heimatlandes verlustig ging. Wenn in der großen Welt ein selbständiger jüdischer Staat bestände, dann geriet der ganze Haß gegen uns ins Wanken. Wären die Juden nie aus Palästina vertrieben worden, so hätte der Anti­semitismus noch nicht einmal dem Namen nach existiert... Das hat aber weder etwas mit Rasse noch mit Religion oder Sprache zu tun... Die wahre Quelle des Übels ist die Mißgunst! Man will dem, Fremdling' von vornherein die Möglichkeit zur Anpassung verwehren! Und da man im voraus Angst hat, daß der, Eindringling' die, Einheimischen' schädigen könnte, so befürchten letztere zunächst alles... Ein Gefühl der Unruhe entsteht... von ihr kommt der Zweifel die Basis der Furcht. Sie wiederum erweckt den Haß, die Brutstätte der Brutalität, die jedem Antisemiten eigen ist.

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