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Ein Jude spricht für Deutschland / Schelomo Bar Eljokum
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Nachmittag um diese Zeit Herrn Professor de Virgell meine Zu- oder Absage mitzuteilen."

Die Versammlung gewährte ihm daraufhin die gewünschte Bedenk­zeit mit dem Ersuchen, daß, falls er die Verteidigung nicht selbst über­nähme, er einen anderen Juristen für dieses Amt namhaft machen solle, der das Amt eines Verteidigers zu übernehmen habe, sofern keiner der Anwesenden schon jetzt erkläre, die Ernennung nicht auf sich über­tragen zu lassen.

Keiner erhob einen Einwand, auch Professor Löwenstein nicht. Damit war der dritte Verhandlungstag vorüber und alle Arbeiten, soweit sie die Ligatagungen direkt angingen, beendet. Noch bevor das mitgeteilt wurde, gab der Ligapräsident bekannt, daß, falls es unmöglich sei, den ersten Schiedsgerichtstag wie vorgesehen am Freitag statt­finden zu lassen, ein neuer Termin durch Radioübertragung des Genfer Senders am Donnerstag zwischen fünf und sechs Uhr nachmittags dreimal hintereinander bekannt gemacht werde.

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Die vier Marburger wollten heute keinerlei Besprechung mehr... Sie waren nicht nur abgespannt, sondern auch darüber aufgebracht, daß Professor Löwenstein sich eine Bedenkzeit erbat.

,, Er galt mir als einer meiner besten Freunde während meiner Ber­liner Studentenzeit", erwähnte Professor Weber auf dem Nachhause­weg.

,, Warum haben Sie ihn nicht angesprochen?" fragte Dr. Rumpf. ,, In der Versammlung wollte ich ihn auf gar keinen Fall beeinflussen", erwiderte Professor Weber.

,, Aber morgen können Sie doch mit ihm sprechen", meinte der Dekan. ,, Ja, ich denke, das werde ich auch tun..."

Am nächsten Vormittag machte sich Professor Weber auf den Weg zu seinem Freund Löwenstein, mit dem er eine Unterredung für elf Uhr dreißig telefonisch vereinbart hatte. Die Begrüßung war ebenso freund­schaftlich wie herzlich. Sie sprachen von gemeinsamen Erlebnissen ver­gangener Tage. Dann begann Professor Löwenstein:

,, Mein lieber Freund Weber, bist Du nur gekommen, um mir Guten Tag zu wünschen, oder sind noch andere Gründe vorhanden?"

,, Lieber Löwenstein, sollen wir uns gegenseitig etwas vormachen? Ich kam, um Dich zu bi.ten, die Verteidigung des deutschen Volkes zu übernehmen. Du bist der einzige Rechtswissenschaftler hier in Genf , der mir persönlich bekannt ist, und ich hoffe, daß Du meine Bitte nicht als aufdringlich ansehen wirst."

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