Druckschrift 
Ein Jude spricht für Deutschland / Schelomo Bar Eljokum
Seite
147
Einzelbild herunterladen

eingebracht

ters Chinas men und an

burg an der sländischen es den Vor ph siebzehn

- Menschen.

tert bleiben kommender t haben soll Ciel, welches nämlich die iverbrecher Genf tagend che Volk z ein Schieds ter besitze

lichst eine schland mit

geschlagen er Jurist aus ählt werden ssor Weber blk.

men werden er mit Krie er sind, aber Deutschland oder nicht

er Mitte der

Punkte ma bes eherden

oll, um den

Schiedsgericht eine ungestörte Tagung zu ermöglichen. Dieser Haupt­ausschuß soll ferner das aus elf Juristen zu bildende Schiedsgericht, dessen Präsidenten sowie Anklagevertreter nebst Stellvertreter und den Verteidiger wählen.

Achtens: Das Schiedsgerichtsurteil darf keinesfalls später als acht­undvierzig Stunden nach seinem Beschlusse verkündet werden."

Kaum war die Verlesung des angenommenen Vorschlages beendet, als der Lord abermals das Wort ergriff:

,, Freunde, nunmehr schreiten wir zur Wahl des Siebzehner- Aus­schusses. Ich wäre den Herren, soweit sie Juristen sind, sehr dankbar, wenn sie sich von ihren Plätzen erheben wollten, damit ich ihre Adres­sen notieren lasse."

Nach weiteren drei Stunden war der zweite Versammlungstag zu Ende. Für Dienstagnachmittag zur gleichen Zeit wurde die dritte Ver­sammlung anberaumt. Der Hauptausschuß begann sofort mit seinen Arbeiten. Zuerst wurde eine Namensliste aufgestellt, dann wählten die siebzehn Herren einen Hauptausschußpräsidenten. Trotz vieler Mühe sollte der schriftliche Text noch heute fertiggestellt werden, weil man ihn am anderen Tage der Ligavollversammlung vorzulegen beabsichtigte. Zwar war das nicht notwendig, aber der Hauptausschuß wünschte, daß die Ligaversammlung das von ihm aufgestellte Programm gutheiẞe. Gegen vier Uhr in der Nacht von Montag auf Dienstag war die Arbeit getan.

Zur festgesetzten Stunde verkündete Lord Roberts den Beginn des dritten Versammlungstages und erteilte sogleich Herrn Professor de Virgell das Wort, der zu sprechen anhob:

,, Meine lieben Freunde der Menschenrechte! Sie haben uns mit der gestrigen Wahl das größte Vertrauen entgegengebracht, indem Sie uns zur Durchführung der gestellten Aufgaben volle Handlungsfreiheit ge­währten. Dafür danke ich Ihnen im Namen des Hauptausschusses, dessen Präsident zu sein ich die Ehre habe, nochmals aufs herzlichste. Der Hauptausschuß bittet, daß der von ihm aufgestellte Plan der heutigen Versammlung zur Genehmigung unterbreitet wird, weil er der Ansicht ist, daß die Ligaversammlung und nicht nur wir siebzehn Männer- die Verantwortung dafür tragen sollte. Ich hoffe, daß man mich nicht mißversteht... Ferner werden die gewählten Herren bekanntgegeben. Für den Fall, daß Herr Dr. Kreuschke die Anklagevertretung nicht an­nehmen kann oder darf, wurde aus Gründen der Vorsorglichkeit ein Ersatzmann vorgeschlagen.

10*

-

147