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Ein Jude spricht für Deutschland / Schelomo Bar Eljokum
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Der Dekan und die beiden anderen Herren waren mit ihrem Früh­stück bereits fertig, als der Professor und seine Begleitung ankamen. Nachdem man beschlossen hatte, sich abends im Hotel Beaurivage zu

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schiedeten sich. Der Dekan rief Lord Roberts an, um zu hören, wann ihm ihr Besuch genehm sei. Vereinbart wurde ein Uhr nachmittags; denn die Marburger sollten unter allen Umständen seine Gäste sein.

,, Ich lasse Sie in Ihrem Hotel abholen. Mein Wagen wird so gegen halb ein Uhr bei Ihnen sein, Herr Dekan."

,, Einverstanden, Eure Lordschaft, und vielen Dank im Voraus."

,, Alle Ausreden halfen mir nichts", sagte der Dekan, als er vom Telefon zurückkam, ,, ich mußte die Einladung, mit ihm gemeinsam zu speisen, annehmen, denn der Lord begann schon ärgerlich zu werden..." ,, Na, streiten wollen wir aber mit dem Lord am ersten Tage noch nicht", ulkte Dr. Rumpf.

,, Wir gehen eben hin; wer weiß, wofür es gut ist?" bemerkte Dr. Werle.

,, Ach, meine Herren", wandte jetzt Professor Weber ein ,,, wenn das alle Sorgen sind, die Sie haben, dann meine herzlichste Gratulation! Ich denke, es wird weder unserem Trink- noch Appetitgelüste schädlich sein, Küche und Keller eines Lords zu prüfen, der sicherlich selbst weiß, was gut schmeckt."

,, Die Gaumenschlacht mag nun entbrennen, das Natron halten wir bereit!"

,, Aber Herr Dr. Rumpf, das kann böses Blut setzen, wenn's jemand hört... Bedenken Sie doch, daß wir Deutsche in der ganzen Welt als kriegerisches Volk verschrien sind, und da führen Sie Worte wie, Gau­menschlacht' im Munde..."

Lachend stiegen die vier Herren in das inzwischen eingetroffene Auto, das sie zur Villa Sonnenschein brachte. Ein Diener führte sie in das Empfangszimmer, wo sie von Lord und Lady Roberts nebst Tochter aufs herzlichste willkommen geheißen wurden. Hier trafen sie Professor Robert F. Groomann von der Yale Universität, William B. Smith, Pro­fessor an der Harvard Universität, Professor Tang Fu von der Uni­ versität Peking , Professor Ilya Grokow von der Universität Moskau , Pierre Bamaut, Professor der Pariser Universität, Martin van Bralda, Professor an der Universität Leyden , Professor Namura von der Uni­ versität Tokio und Professor Urban D. Zoerner von der Universität Basel .

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