gen. Sie übernachteten im Hotel ,, Europäischer Hof" in Heidelberg , der Neckarstadt, die von Kriegszerstörungen verschont geblieben war. Donnerstag begann ihr zweiter Reisetag.
In flotter Fahrt erreichten sie am frühen Nachmittag die Reichsgrenze, an der deutsche Zollbeamte ihren Dienst versahen. Französische Truppen waren anwesend, aber mit der Verzollung hatten sie nichts zu tun. Dagegen unterlag ihnen die Paßkontrolle. Mit Webers Pässen ging alles glatt, auch die Eltern Erics hatten keine Schwierigkeiten. Jedoch der junge amerikanische Hauptmann, der in Zivil war, bekam Scherereien. Sein für die Schweiz gültiger Urlaubsschein war ohne Photographie. Das verstieß gegen die französischen Besatzungsbestimmungen in Bezug auf Grenzüberschreitungen.
Darüber ungehalten, sagte Eric Norgam zu dem Soldaten:
,, Wo sind Sie denn gewesen, als wir Amerikaner in Frankreich landeten, um Ihre Heimat von den Nazis zu befreien?"
,, Ihre Aufregung verstehe ich nicht, Herr Hauptmann. Ich tue doch nur meine Pflicht und sonst nichts. Anstatt mir Vorwürfe zu machen, sollten Sie wissen, daß Dienst Dienst ist. Ich kann Sie unmöglich weiterfahren lassen!"
Etwas ironisch setzte der französische Korporal noch hinzu: ,, Und wenn es Sie beruhigt, ich diente fast vier Jahre hindurch im Untergrund gegen unseren gemeinsamen Feind... Verlassen Sie sich darauf, Herr Hauptmann, auch ich habe meinen Mann gestanden! Dann noch die Fünfte Kclonne gegen uns, Franzosen gegen Franzosen das tat doppelt weh! Frankreich blieb nichts erspart..."
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Gerade kam ein Kraftwagen mit französischen Offizieren angefahren, die nach Karlsruhe wollten. Eric stellte sich vor, und nach kurzer kameradschaftlicher Unterhaltung genehmigte der Rangälteste, ein Major,
seine Weiterfahrt.
Nicht ohne sich bei dem Korporal entschuldigt zu haben, bestieg der Amerikaner das Auto. Noch zehn Minuten, dann kafn die Schweizer Grenze.
Unter den Füßen ausländischer Boden:
,, Ist das der Schweizer Himmel?" fragte, seinen Finger hebend, Professor Weber die anderen...
,, Er ist nicht blauer als der deutsche, aber wie verschieden sind doch die Geschicke der beiden Nachbarvölker! Auch hier, die Äcker und Wiesen, die wir sehen, unterscheiden sich nicht von denen jenseits dieser Grenze in Deutschland . Oder sollten am Ende gar jene Blumen, die dort zwischen dem Gras wachsen, einen Qualitätsunterschied zu ihren
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