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Ein Jude spricht für Deutschland / Schelomo Bar Eljokum
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gen zehn Ur Das Gleiche habe ich angenommen", erklärte der Dekan, der dabei

en. Dort kom mit zwei Wochen Aufenthalt in der Schweiz rechnete, wogegen , so furchtbe Dr. Rumpf nur an acht bis zehn Tage gedacht hatte.

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,, Umso besser für Sie, meine Herren. Mich hingegen, kostet es doppelt Asche. Es blieb so viel; denn meine Frau begleitet mich", schloß Professor Weber die

fahren, wo sie Gelddebatte.

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Edgar Norgam gab das Darlehen sehr gerne.

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Wenn's sein muß, Karl, kannst Du noch mehr haben."

Ich mache den Vorschlag. daß die drei Norgams sich der Schweizer

Lord Rober Reise anschließen", erklärte Esther.

Ein großartiger Einfall! Wir fahren mit dem Auto voraus, die ande­

men Sie Plat ren kommen mit der Bahn", sagte Frau Weber.

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,, Erst will ich mit den Herren sprechen, ob sie das nicht übel nehmen", meinte ihr Mann.

Die Zeit ging schnell dahin. Der Sonntag, an dem die erste Versamm­n Sie bittelung der Liga der Menschenrechte in Genf anberaumt war, stand vor der Tür... Heute war Montag.

der Dekan.

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Wenn Ihr Eure Pässe hättet, würde ich vorschlagen, schon Mittwoch die Reise anzutreten, die Schweiz soll sehr schön sein...", bemerkte Edgar zu seinem Freunde Karl.

Dekan Urhan, Dr. Rumpf und Dr. Werle hatten nichts dagegen, daß Webers mit Norgams vorausfuhren...

Nur müsse man ihnen den, Draht' hierlassen...

Dr. Rumpf brachte die deutschen Reisepässe für Herrn und Frau Professor Weber.

-

,, Nun aber nichts, wie Gott gedankt", meinte der Rechtsgelehrte. ,, So schnell geht es nicht erst muß die Militärbehörde noch, Ja und Amen' stempeln, wenn Sie ins Ausland reisen wollen", wandte Dr. Rumpf ein, der sich in Paẞfragen auskannte.

,, Der Einfachheit halber geben Sie mir die Dinger her. Morgen bringe ich sie wieder zurück, natürlich mit dem amtlichen, Ja und Amen' ver­sehen!", erbot sich Hauptmann Norgam.

Mittwoch fuhren Webers und Norgams nach der Schweiz .

Um drei Uhr nachmittags kamen sie durch das stark zerschossene Frankfurt am Main . Ebenfalls durch Darmstadt mit seinen zerfetzten Häusern ging die Fahrt, die nicht unterbrochen wurde, weil man am ersten Reisetage möglichst weit kommen wollte. Bald wurde Mannheim erreicht. Auch diese Stadt war entsetzlich zerstört. Mehr als die Hälfte aller Gebäude waren dem Erdboden gleichgemacht. Die Reisegesell­schaft machte noch nicht einmal den Versuch, nach Unterkunft zu fra­

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