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Ein Jude spricht für Deutschland / Schelomo Bar Eljokum
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er hervor.

Jena gewesen Deutschland " mit der Tagesordnung ,, Wahl des Ligalandesverbands­Waldmann gyorstandes". Als Vorsitzender wurde Dr. Hauck einstimmig gewählt.

In Frankfurt am Main tagte die erste Versammlung der Ligagruppe

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Von neuem war die Liga in Deutschland erstanden und wählte Berlin wieder als Hauptsitz. Bereits achttausendvierhundertdreiundneunzig Mitglieder zählte der Verein.

Im Vergleich zu der Vorhitlerzeit, als es 189 654 gewesen waren, eine bescheidene Zahl. Die Hauptsorge der verantwortlichen Männer blieb nach wie vor der Bescheid von Professor Sabowski...

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Mit zitternder Hand hielt Dekan Urhan den lang erwarteten War­schauer Brief, ehe er das Kuvert öffnete. Es enthielt außer einem langen Schreiben von Professor Sabowski den Antrag mit seiner Befürwor­tung. Nicht einmal das Begleitschreiben hatte er gelesen, als er Profes­sor Weber vom Erhalt des Briefes in Kenntnis setzte. Die Herren ver­einbarten, sofort zusammenzukommen. Auch Dr. Rumpf baten sie, an der Unterredung teilzunehmen.

Ite die Einga Kurz darauf saßen sich die drei Herren gegenüber, Dr. Rumpf verlas

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das Warschauer Schreiben:

,, Sehr geehrter Herr Dekan!

Anbei sende ich Ihnen den mir eingereichten Antrag mit meiner Be­fürwortung versehen zurück. Ich habe nicht nur die nach hier gesandten Belege und Schriftstücke eingehend studiert, sondern mich auch direkt mit Dr. Kreuschke in Verbindung gesetzt, der nach wie vor auf seinem Standpunkt beharrt..."

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Professor Sabowski befaßte sich längere Zeit mit einem Briefwechsel, den er mit Dr. Kreuschke geführt hatte. Der Staatsanwalt sei sehr er­staunt darüber, daß sich Deutsche im Kampf um ihre Rechtfertigung an einen Juden gewandt hätten... Von sich selber könnte er Dr. Kreuschke nur sagen, daß er keinen Finger für einen Deutschen rühre... Er wolle nicht von sich behaupten, daß er ein frommer Katho­bemerkte Pr lik sei... In diesem Zusammenhang habe Dr. Kreuschke ihn auch an das Schicksal der jüdischen Familie Sabowski erinnert und an die Mil­lionen anderer Opfer, die von den Deutschen ohne Bedenken hingemor­det worden waren... Die Liga möge bei der polnischen Regierung meisten Städ getrost einen Antrag gegen ihn einreichen. Das ließe ihn kalt. Mit Leich­enmächte ert tigkeit könnte er, was die Deutschen auf dem Kerbholz haben, nach­kanischen Zweisen... Weiterhin sagte Dr. Kreuschke in seinem Briefe noch, daß ie, bevor Hier es sich zweimal überlege, ehe er irgendeine Befürwortung für Deut­

sche unterzeichne usw. usw....

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