Druckschrift 
Ein Jude spricht für Deutschland / Schelomo Bar Eljokum
Seite
128
Einzelbild herunterladen

war der größte Teil des deutschen Volkes in der eigenen Heimat gefan­gen. Daher müssen viele von uns, wahrscheinlich die meisten, wieder lernen, als freie Bürger zu leben; denn so schwer es uns wurde, unter der Knute zu atmen, so unverhofft kam das Ungewohnte, wonach wir alle lechzten, zurück: Die Freiheit! Die Freiheit!

Der Welt und uns selbst gegenüber haben wir eine große Aufgabe zu erfüllen: Des deutschen Volkes Ehre zu verteidigen! Warum? Ein gro­Ber Teil der Menschheit auf dieser Erde vertritt die Ansicht, daß das ganze deutsche Volk mitschuldig sei an allen von den Nazibarbaren begangenen Verbrechen Einerlei, ob es sich um Morde, Christen­und Judenverfolgungen oder Greueltaten in Konzentrationslagern han­delte.

-

--

Anschließ

Cebnis war Erster Vo Zweiter Dr. Rump

ankdirekto

Die näch

Wochen spä

Vor Aufhe

on Profes

Marburger

endvierhum

Für die

u

tun. Oh

Unterschiede zwischen Nazis und Deutschen wollen die vorher Ge­meinten einfach nicht gelten lassen. Sogar, am zweiten Weltkrieg sol­len Hitler und seine Berater nicht allein schuldig sein ja, das ganze chnell ges deutsche Volk bekommt die Verantwortung dafür in die Schuhe ge- chrieben, schoben! Unter dem Sammelwort, Kollektivschuld' rückt man uns auf roßer Beg den Leib. Jeder Deutsche ist somit als Verbrecher gebrandmarkt. Da- Anzahl Bri gegen müssen wir uns zur Wehr setzen, wenn wir dem Begriff, Ehre en Fällen nicht untreu werden wollen..."

Stürmische Beifallskundgebungen waren der Ausdruck der Zustim­mung. Über zwei Stunden sprach der Gelehrte, dann kam er zu seinen Schlußworten:

densweg im

Berlin kam

Ligalandes

Var eine w

,, Wir glauben, einen Weg gefunden zu haben, auf dem man Gerech- var. tigkeit für das deutsche Volk erlangen kann. Dieser Weg zwingt uns, Professo die Liga der Menschenrechte um Beistand anzurufen. Von ihr, vor der Versammlu wir das gleiche Recht das Recht als Mensch-- haben, wie alle mit der La

-

anderen, lassen Sie uns Inschutznahme erbitten. Die Liga der Men- wortete p schenrechte wird unsere Sache zu der ihrigen machen und uns beistehen. Davon, meine lieben Freunde, bin ich überzeugt...

Nunmehr beantrage ich, eine Kommission zu wählen, deren Aufgabe es sein soll, alles Nötige in die Wege zu leiten, um das, was aus meinen Worten hervorgeht, zu vollenden. Damit meine ich, die Verhandlung mit dem Präsidium der Liga der Menschenrechte aufzunehmen, die ihren Hauptsitz in London hat. Die Welt muß davon überzeugt werden, - daß die Majorität des deutschen Volkes nicht verantwortlich gemacht werden darf, für, Fehler', an denen ein größerer Teil der politischen Welt mehr Schuld trägt als die Mehrzahl der Reichsbevölkerung. Liebe Freunde, ich bin mir klar darüber, was ich sage. Die Welt mag auch das zur Kenntnis nehmen..."

128

Vereins un

Zu gründe

Nach U

Dekan Ur

Am Sch

für die va dessen R

Anschli

die Anwe

worden

nahmege

s