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Ein Jude spricht für Deutschland / Schelomo Bar Eljokum
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Krankenhaus. Leider kamen sie zu spät. Die Schwester war kurz vor­her verschieden.

Edgar und Esther küßten die Stirn der Toten; sie hatten Hilde ver­ziehen.

Von dem Priester erfuhren sie, daß der nächste Besuchstag in den en werde. At Gefängnissen, in denen Agnes und Irene- die beiden Schwestern cht nur ihre Edgars und ihre Ehemänner, die Strafe verbüßten, erst wieder in

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einem Monat wäre. Der Seelsorger erzählte auf. Befragen, wie eifrig jene die Nazis unterstützt hatten, und daß mancher dänische Patriot der Untergrundbewegung, von ihnen der Hitlergestapo ausgeliefert wor­den war. Trotzdem gab ihm Edgar einen Geldbetrag, damit er den Häft­lingen von Zeit zu Zeit etwas zukommen lasse, ohne den Namen des Spenders bekanntzugeben.

Anläßlich der Beerdigung Hildes besuchten Edgar und Esther die Grä­ber seiner Eltern und diejenigen von Randaus. Das war ein erschüttern­des Erlebnis für beide...

Am nächsten Tag brachte sie das Flugzeug wieder nach Frankfurt am Main zurück.

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Die dritte Tagung die erste Vollversammlung der Liga der Men­th es für mein schenrechte, Verein Marburg , war eröffnet. Dekan Urhan verlas die Tagesordnung. Hierauf erteilte er Professor Weber das Wort.

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Um die Ehre des deutschen Volkes" war das Thema des Redners, das mit großer Spannung erwartet wurde. ,, Sehr geehrte Herren, liebe Ligafreunde:

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Rückblickend auf die Zeit von 1933 bis tief in das Jahr 1945, darf man heute behaupten, daß es viele Jahre dauerte, in denen man in Deutsch­ land kein freies Wort öffentlich sprechen durfte, das der Naziidee wider­sprach. Wer es dennoch versuchte, riskierte, erbarmungslos gemartert zu werden, und gar mancher deutsche Bürger büßte das mit seinem Leben. Keineswegs will ich den heutigen Abend damit verbringen, von der Zeit des Tyrannen Hitler zu sprechen, die so unheilvoll für unser liebes Deutschland , ja für ganz Europa und darüberhinaus die Welt, war. Das hebe ich mir für ein anderes Mal auf. Es wird dem Mörder Adolf Hitler und seinen Gehilfen nicht erspart, darauf können Sie sich verlassen. Viel seelischer Bereitschaft wird es bedürfen, um unsere Interessen wieder in eine sagen wir normale Bahn zu lenken; denn die Mehrzahl unter uns, die mit dem Leben davongekommen ist, sind die Leidtragenden des Geschehens, das uns allen noch zu frisch in der Erinnerung haftet. In der Barbarenzeit, die uns die Nazis bescherten,

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