werden... Aber Gotteshäuser zur Zielscheibe des Spottes zu machen und dadurch das religiöse Empfinden frommer Leute zu verletzen... Das darf nicht unbestraft bleiben!"
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,, Bedenken Sie doch, Herr Professor: Eines Sonntags morgens erin der schienen sieben SS- Männer- Gercke war einer von ihnen Kirche. Der Kirchendiener machte sie darauf aufmerksam, daß der Gottesdienst erst um elf Uhr beginne und sie zwei Stunden zu früh gekommen wären. Als er sie bat, die Kirche wieder zu verlassen, drückten ihn die Rohlinge in eine Ecke, verprügelten ihn und drohten, ihn zu erschießen, wenn er nicht sofort verschwinde., Du schwarzes Hirtenlamm, weißt Du nicht, daß die Zeiten Jesus im Reiche Adolf Hitlers ein für alle Mal vorbei sind? Scher' Dich zum Teufel und komm' erst wieder, wenn Dir das Licht aufgegangen ist, daß nur ein Mitglied der deutschen Reichskirche das Richtige für Deutschland will, wenn es die aus dem Orient stammende Lehre des Predigers aus dem Hause David nicht mehr duldet.
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Jesus war weder Preuße, Bayer, Sachse noch Hesse usw.; also deutsch kann er nicht empfunden haben. Du alter Betbruder weißt eben noch nicht, daß nur am deutschen Wesen die ganze Welt genesen kann und wird. Das war die Sprache, die diese Gesellen führten. Haben Sie denn die Aussagen des Kirchendieners Theis nicht gelesen?" Ohne die Erwiderung des Professors abzuwarten, setzte Dr. Schildwächter mit Empörung seine Erklärung fort:
,, Dann gingen die Gotteslästerer daran, alle Holzfiguren mit Farbe zu beschmieren... Dem Heiland am Kreuz hängten sie überdies noch einen Zettel um mit der Aufschrift:, Wotan ist unsere Parole! Heil Hitler!" Auf allen religiösen Figuren fand man Hakenkreuze in roter Farbe und anderes mehr, es tat einem in der Seele weh, das zu sehen. Eine Ungehörigkeit ohnegleichen...! Und das ist lange noch nicht alles. Lesen Sie nur die Aussagen des Kirchendieners- Ekel wird Sie erfassen, Ekel...
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Als die Gläubigen zur Andacht kamen, die Verunglimpfungen sahen und sich darüber entsetzten, brüllten die Täter in der Kirche vor Lachen so laut, daß der Gottesdienst beinahe hätte abgebrochen werden müssen, die Wotanwenn keine beherzten Männer, unter ihnen der Pfarrer huldiger zum sofortigen Verlassen der Kirche bewogen hätten... Am anderen Tage wurde der Kirchendiener wieder verprügelt. Die Täter waren nicht zu ermitteln-; natürlich nicht...! Der von der Kirchgemeinde hochgeschätzte Pfarrer wurde bald darauf wegen angeblich abfälliger Äußerungen über den nationalsozialistischen Staat
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