völligen Schuldlosigkeit des Angeklagten überzeugt. Er ist keinesfalls der Mörder des amerikanischen Fliegers. Der Freigesprochene wird sofort aus der Untersuchungshaft entlassen."
Anschließend gab er noch bekannt, daß die Katharina Kohl aus X- Burg wegen Meineids, Verdachtes auf Mordbeihilfe, Irreführung der Militärbehörden und Beraubung eines durch ruchlose Hand getöteten amerikanischen Soldaten sogleich in Haft zu nehmen und in das Staatsgefängnis X- Burg einzuliefern sei.
Die Aufregung im Saale wuchs zum, Siedepunkt'. In Gruppen standen die Leute beisammen und diskutierten. Es war, als schiene es ihnen schwer zu fallen, den Gerichtssaal zu verlassen, in dem von einem ausländischen Militärgericht Recht gesprochen wurde.
... Recht, das man während der Tyrannenzeit Adolf Hitlers in ganz Deutschland nicht gekannt hatte.
Professor Weber verabschiedete sich von Heinrich Gercke und dessen Eltern, die vor Erregung den Dank vergaßen...
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Professor Weber war glücklich über den Ausgang des Prozesses und mit ihm seine Frau.
Gegen zehn Uhr abends beendete schrilles Telefonläuten ihre Unterhaltung...
Georg Gercke, außer sich vor Aufregung, meldete, daß sein Sohn Heinrich abermals verhaftet worden sei... Vom deutschen Gericht in X- Burg... Warum? das konnte er nicht sagen.
Der Professor beruhigte ihn und versprach, auch diesen Fall zu übernehmen. ,, Kopf hoch, Herr Gercke, so schnell lassen wir uns nicht ins Bockshorn jagen... Jetzt nur die Ruhe nicht verlieren! Bitte geben Sie mir, sobald Sie können, die Amtsstelle bekannt, die sich mit dem Fall Ihres Sohnes befaßt..."
,, Nun haben ihn die deutschen Behörden am Wickel", sagte er zu seiner Frau, als er den Hörer aufgelegt hatte. ,, Damit hatte ich nicht gerechnet..."
Früh am nächsten Morgen telefonierte Heinrichs Vater, daß der Sohn nicht in Einzelhaft, sondern mit noch vier anderen Häftlingen in einer Zelle untergebracht sei. Die Adresse des Untersuchungsrichters gab er auch an: ,, Dr. Arnold Schildwächter, Zimmer 14, Telefonnummer 148 X- Burg."
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