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Ein Jude spricht für Deutschland / Schelomo Bar Eljokum
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entlassen. Obgleich uns nur ein Zimmer zur Verfügung stand, lebten wir

,, Du ha

doch glücklich und zufrieden. Wegen der damaligen Devisenbestimmun- habe stum gen durfte Esther nur einen kleinen Geldbetrag mitbringen. Ihren Schmuck wollten wir nicht verkaufen. So mußten wir mit unseren An­sprüchen sehr bescheiden sein. Trotzdem, der Welt hätte ich getauscht...

Heute

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Als ich vom Staat, anstatt einer Pension, eine Abfindung von vierzehn- waffe... tausend Dollar erhielt, pachtete ich eine Farm, die ich später käuflich er­warb und nach mehreren Jahren-- als man dort Ölquellen vermutete Dein S

- mit beträchtlichem Gewinn wieder loss hlug.

Am ersten Weihnachtstag des Jahres 1919 wurde unser Sohn Eric ge­boren...

Damit bist Du sozusagen auf dem laufenden, Karl, und ich hoffe, Du wirst jetzt mein jahrelanges Schweigen verstehen und verzeihen." ,, Nein, Edgar, so leicht mache ich Dir's keinesfalls. Warum hast Du mir nicht einmal geschrieben, nachdem Deine Frau angekommen war?" ,, Um die Wahrheit zu sagen ich wollte gelöste Freundschaften nicht erneuern. Und ich muß noch etwas gestehen.... Ich habe damals die Deutschen wütend gehaßt... Karl, es ist unglaublich, was wir alles wegen der in Frankreich und Belgien begangenen deutschen Greueltaten zu hören und zu lesen bekamen."

,, Ich wundere mich, daß Leute wie Du so etwas glaubten, Edgar..... Die feindliche Presse hat Barbaren aus uns gemacht. Wir Deutschen sind........"

,, Karl... Karl..."

,, Edgar, Du läßt mich ja nicht aussprechen."

,, Ich schweige lieber, um kein trübes Bild aufkommen zu lassen Karl." ,, Die Wahrheit kannst Du ruhig sagen, mein Freund, ich vertrage sie." ,, Karl, hast Du vergessen, welche furchtbaren Greuel die Deutschen in der Hitlerzeit verübten? Ließen etwa Hitler und seine Trabanten alle Verbrechen durch wilde Menschen entlegener Inseln ausführen, oder waren es Deutsche , die zu Vollstreckern seiner höllischen Pläne wurden?"

Betroffen schwieg der Gelehrte.

Edgar Norgam bedauerte den Schmerz, den sein Freund empfand. Daher sagte er: ,, Karl, ich bin überzeugt, es gibt viele Millionen Deut­sche, die so rechtschaffen und gütig sind wie Du.... Verallgemeinern, wäre abwegig...."

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,, Ich bin froh, daß Du so denkst, Edgar.... Lasse uns nun zu unseren Frauen und zu Deinem Sohn hinuntergehen."

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