lischem Blau. Wenn das unruhig pochende Herz nicht zur Ruhe kommen will, schließe ich die Augen so fest, daß ich tausend Sterne flimmern sehe. Ich strecke die Arme aus eine der Millionen Falten in Gottes Mantel ist für mich bestimmt
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Nun liege ich darin, geschützt und geborgen vor der Welt. Nur noch die Nasenspitze sieht hervor. Und nun werde ich ruhig dann weiß ich nichts mehr.-
Wie lange ist es her, daß ich an all das gedacht habe. Doch in diesem langsam dahinschleichenden Zug, in dem nur noch einige Glassplitter in den Fensterrahmen stecken, und wo immer wieder neue Regenböen über mich weggehen, gedenke ich wieder der Falten.
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Ich mache mich klein in meinem feuchten Mantel. Ich presse die Augen fest zu wäre es doch noch einmal so wie damals! Wie ich mich aber auch mühe, zwischen Gottes Faltenmantel und mir ist eine unüberbrückbare Kluft.
Der Tag kommt, an dem ich spüre, daß es nicht mehr weit sein kann bis zum Ende.
Mein Zug nach Berlin hat mehrere Stunden Verspätung gehabt. Dann bin ich auf irgendeinem der Untergrundbahnhöfe gewesen und habe einen Alarm abgewartet.
Ich wohne bei Freunden in Dahlem . Als ich bei ihnen eintreffe, komme ich mitten in eine Gesellschaft hinein. Das Mädchen reicht gerade den Kaffee herum: Kaffeersatz . Sie trägt schwarze Kleidung und ein weißes Häubchen; das wenigstens ist, wie es immer war. Doch sonst- wie ist alles anders! Das Haus ist ungeheizt, die Gesellschaft sitzt vermummt in Pelze und Wintermäntel in einem Zimmer, das einem Möbellager gleicht. Die Teppiche sind aufgerollt, die Gardinen heruntergenommen. Das Bibliothekszimmer nebenan ist durch eine Bombe aufgerissen. Ein Teil Bücher ist aus dem Schutt geborgen und im Salon zu hohen Türmen aufgestapelt. Durch die Wände gehen tiefe Risse, einige Mauersteine liegen am Boden. Auf Taburett und Tischen ist eine dicke Staubschicht. Vor den Fenstern hängt nicht einmal Verdunkelungspapier. Sie sind mit Pappe verschlagen; eisige Kälte dringt durch die Ritzen.
Ich blicke mich um. Bin ich die einzige, die die Veränderung dieses einstmals so bürgerlichen Salons bemerkt? Da sitzt irgendein Professor auf einem zusammengestellten Bett. Ein anderer hat auf der Blumenbank Platz genommen. Einige thronen auf den Bücherstapeln. Das kostbare Biedermeiersofa steht unbenutzt, denn darüber sind die halbzerbrochenen Stühle aus der Bibliothek umgekehrt aufgestellt.
Doch sie unterhalten sich, als sei nichts gewesen. Sie reden sich mit ihren Titeln an, sicher bin ich in dieser Gesellschaft die einzige ohne Titel. Sie sprechen über Bücher und Kunst. Manchmal will die Unterhaltung ins Stocken geraten. Hastig wird sie wieder aufgenommen, als
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