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Es ist überhitzt in der Schreibstube der Moorbaracke. Auf dem Kanonenofen steht eine blaue Blechkanne mit verbogenem Henkel. Der Kaffee läuft über, zischend fließt er auf die Ofenplatte.
,, Es ist Sonntag", sagt Wenck und zeigt auf den Emaillebecher und ein Stück Zeitungspapier, auf dem ein Stück glitschigen Kuchen's liegt. Einige Kleckse der künstlichen gelben Creme kleben auf der Druckerschwärze. Er greift nach der Blechkanne, doch mit einem unterdrückten Fluch zieht er die Hand zurück. Er pustet auf die verbrannten Finger.
Suchend sieht er sich um. Sein Blick fällt auf den Zettel, den wir ihm gegeben haben es ist eine Liste über die Gefangenen, die wir besuchen wollen. Er nimmt sie zur Hand und überfliegt sie flüchtig: ,, Fahren Sie nur ruhig wieder zurück nach Hamburg . Heute wird es nichts mit dem Besuch. Wir haben eine kleine Epidemie."
Er tippt auf den obersten Namen: ,, Der hier war als erster weg. Und hat mir die anderen noch vorher angesteckt."
Ärgerlich knüllt er das Papier zusammen, doch dann besinnt er sich. Er glättet das Papier noch einmal und benutzt es als Topflappen für die kochend heiße Kanne. Dampfend fließt der braune Sud in den Becher.
Schweigend sieht der Pfarrer zu. Ich sehe aus dem Fenster. Der Wind pfeift um die Baracke und peitscht Regenschauer gegen die Scheiben. Braun zieht sich die Erde am Wege entlang. Nur ein Knick an der Wegbiegung mit müde hängenden Zweigen. Weit und breit kein Baum, keine fallenden Blätter.
Wir gehen über den morastigen Weg. Am Knick vorbei, quer über die sumpfige Wiese, an die die Landstraße grenzt. Von da aus laufen die Schienen ins Moor. Doch wir blicken uns nicht um nach der schnurgeraden Spur. Wir gehen in entgegengesetzter Richtung. Das holprige Pflaster spritzt den aufprasselnden Regen zurück.
Im Schuh kommen die Nägel wieder durch. Jeder Schritt über die Steine tut weh. Doch wir bleiben nicht stehen. Es treibt mich vorwärts. Fort von der braunen Erde! Vielleicht wird hinter der nächsten Biegung der Landstraße der Regen milder, die Luft weicher. Nur etwas weiter noch! Dann muß der Himmel sich klären. Nur ein Stückchen Blau!
Die Hand greift in die Manteltasche und streicht über einen Brief. Er ist zerknittert, ausgewaschen von blauen und braunen Streifen, von Zeichen und Stempeln. Ich habe den Brief mit hinausgenommen ins Moor. Nun bringe ich ihn wieder zurück. Nur fremde Augen haben ihn gelesen; die Augen, für die er geschrieben war, sind geschlossen.
Ein singender Trupp Jungen, kommt uns entgegen. Braune Uniformen mit schwarzen Schlipsen. Die Langschäfter treten fest auf, die mit Nägeln beschlagenen Sohlen klappen und klirren über das nasse Pflaster. Aus hellen Kehlen klingt es in den grauen Tag:„ Wir wollen weitermarschieren, wenn alles in Scherben fällt
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