n mit
mich t gibt jrache
cken, „Habt ıt.. Es unter-
Nur enheit . mich
T Ver- ‚Es ist
t. mir,
steht. ‚cham- ringen .deriks hn, in Augen,
dieser
anders er an ft ihm preche Jacke ck für Jacke
serung ch ein
[ustend 1s, daß
Unmittelbar nach A Besuch schreiben: wir einen Antrag, worin der Pfarrer um eine gründliche Untersuchung bittet.
Frederik ist allein im Zimmer gewesen. Es erscheint uns besser so, als wir vom Oberinspektor hören, daß er nicht Bibliothekar werden will. Nun
_ warten wir auf Björn— mein Sorgenkind! Nach dem Wiedersehen mit
Frederik überkommt mich bei dem Gedanken an Björn eine seltsame Un- ruhe. Vielleicht ist dieses Vorgefühl schon innere Vorbereitung darauf, daß es nicht anders sein kann.
Und wirklich! Björn ist noch dünner geworden. Die Augen haben einen fiebrigen Glanz. Er hustet trocken. Er spricht nur wenig, aber seine Augen sagen:„Endlich! Ich habe lange auf euch gewartet.
Aber auch Björn will sich nicht zum Arzt melden. Es ist zu verstehen. Wir sind im Zuchthaus. Abgesehen von’den wenigen Ausnahmen sind für& den Anstaltsarzt die Gefangenen eine Quelle des Ärgers, lebendig ge- wordener Vorwurf, daß sie in der Laufbahn draußen versagten. Meistens sind es Ärzte, die es mit ihrer Unwissenheit bei zivilen Patienten zu bunt getrieben haben und so auf das feste Einkommen vom Reich nicht ver- zichten können. Aber es ist nur das letzte Eisen im Feuer. Welcher An- staltsarzt macht nicht immer wieder den Versuch, sich„draußen“ einen Kreis von: Patienten zu verschaffen!
Der Arzt an der Anstalt in Rendsbirg nennt sich„Militärarzt.„Da- mals, als wir noch in Afrika unsere Kolonien hatten, war ich draußen bei- der Tıuppe—.“ Er spricht kurz und abgehackt. Immer noch Soldat! Vielleicht versteht er von Tropenkrankheiten-mehr als von Mangel- erscheinungen infolge Unterernährung.
Jedenfalls ist es nicht ratsam, sich im Zuchthaus unnötig oft zum Arzt zu melden. Findet er nichts, so kann es mit Arrest enden. Zuletzt be- komme ich aber Björn so weit, daß er es mir in die Hand verspricht, zur Untersuchung zu gehen.
Als wir vierzehn Tage später wieder in Rendsburg sind, kommt uns schon auf dem niedrig gewölbten Gang der Oberinspektor entgegen:„Sie haben recht gehabt. Es lag doch nicht an der Jacke."
Schwanzwedelnd beschnuppert uns Greif, ruhig wie immer.
Was ist Besonderes geschehen? Einer der norwegischen Gefangenen hat Tuberkulose bekommen. Wer weiß draußen, wo der Schlachtenlärm das Stöhnen derer, die auf dem„Felde der Ehre” fallen, überdonnert, von dem_stillen Kampf eines Gefangenen hinter Mauern, der nicht krank sein will, weil er weiß, daß die Zukunft ihn rufen wird. Ihn, den Soldaten des Friedens. Ihn, der sich zu den wenigen zählen darf, die rechtzeitig er- kannten und mahnend ihre‘Stimmen erhoben Be


