werden. Doch eine Studentin fehlt. Es ist die Kommilitonin, mit der ich zusammengearbeitet habe. Sie wohnt in dem Quadrat, welches in der vergangenen Nacht mit Phosphor übergossen worden ist..
Der Professor geht die steile Treppe voraus bis in den dritten Stock. ,, Wir gehen in mein Arbeitszimmer", sagt er.
Auf den Fluren treten wir über Glas. Die Türen zu den Übungsräumen sind aus den Angeln gerissen. Die Apparate sind zerbrochen. Der Professor zeigt darauf: ,, Alles zerstört. Der Druck war zu groß." Er ist verwirrt und erschüttert.
Unter dem Fuß knistern Scherben. Auf dem langen, hölzernen Tisch liegt rotbrauner Staub. Wir sitzen zu dreien gegenüber dem Professor, der dem Fenster den Rücken dreht. Müde leitet er die Prüfung ein: ,, Was ist Wärme?"
Ich bin die Letzte. Während die beiden anderen Studenten gefragt werden, sehe ich mich im Raum um.
Die Apparate sind entzwei. Die Pendel sind verbogen, in das Ziffernblatt der Meẞskalen haben sich Glassplitter eingebohrt. Aus der Wand sind große Mauerstücke gebröckelt, und die Bilder liegen zerbrochen herum. Liegt da nicht auch ein brauner Mantel mit wehendem Kragen und weißlich schimmernden Augen? Das Führerbild ist heruntergeschleudert worden. Der Führer liegt am Boden!
Es blitzt freudig in mir auf. Doch dann geht der Blick zum Fenster. Wir sitzen erhöht, so daß ich im Hintergrund das gewaltige Trümmermeer liegen sehe. Davor erhebt sich ein massiver, roter Bau: vergitterte Fenster und hohe Mauern. Es ist das Untersuchungsgefängnis. In drohender Düsternis liegt es da. Auf dem Hof gehen sie im Kreis. Der Grüne, der Wache hält, sieht von hier oben aus wie ein Zinnsoldat. Kein Schluren der Holzpantinen dringt herauf. Haben sie als Untersuchungsgefangene noch Schuhe an, oder dämpft der braune Staub auf dem Hof das Klappern?
Zwei Mauern trennen den Innenhof vom großen Eingangsportal. Das eiserne Tor geht gerade nach innen auf. Wie ein schwarzes Loch sieht der Eingang jetzt aus. Ein Lastwagen fährt hinein, vollbepackt mit Menschen. Von hier oben sieht er aus wie ein Spielzeug, der mit einer unbestimmbaren Masse beladen ist. Nur die Gesichter schimmern wie weiße Punkte. Das Tor schließt sich wieder.
Wie ein Spuk ist inzwischen die Runde auf dem Innenhof verschwunden. Die kleine Tür im Gemäuer steht noch offen. Als einziger ist der Grüne zurückgeblieben. Die Mütze sitzt ihm tief im Nacken. Oder sieht er in den rauchgeschwärzten Himmel, an dem die Sonne wie ein trübgelber Flecken steht?
Da verschwimmen die grüne Uniform und die schmutzig sattrote Mauer zu grauem, undurchdringlichem Nebel. Tränen die Augen noch vom
126
Rauch?
los. Ni
Au
zum Fe Er dreh Trümm nicht z
Dan
das Spe
Und
bloßer
sieht ü liegend Ich hör Wellen
Die
meine unsicht
Mei
hohe M Fenster wart fi
Kur
sagen.
Win
Frauen
staubt
Es
weisen
die Fin Es
unsere
Schwe
End
Da sa
Stunde
" W
,, La
Ad
Die
Entner
Ger
gestell


