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Am 24. August bombardierten amerikanische Flugzeuge in den Mit- tagsstunden die ein Kilometer vom Konzentrationslager entfernt liegenden Kasernen der dort stationierten Verbände der Waffen-SS., der Standarte „Totenkopf" und die Gustloffhütten. In vierzehn Minuten wurden diese Ka- sernenfabriken in einen einzigen Trümmerhaufen umgewandelt. Bei diesem Angriff kamen 400 SS.-Bestien ums Leben. Leider wurden auch 300 Häftlinge, die in den neben den Kasernen befindlichen Munitionsfabriken beschäftigt wurden und trotz„Alarm" weiterarbeiten mußten, getötet. Ferner kamen dabei tatsächlich ums Leben der ehemalige Reichstagsabgeordnete Rudolf Breitscheid und seine Frau, die die Haft mit ihm teilte, sowie die älteste Tochter des Königs von Italien „Prinzessin Mafalda”.
Bezüglich des Todes von Ernst Thälmann liegen Aussagen von mehreren Häftlingen des Konzentrationslagers Buchenwald vor, die übereinstimmend bekundeten, dak am 28. August überhaupt kein Fliegerangriff auf Buchen- wald stattgefunden hat und Thälmann niemals als Häftling in Buchenwald war. Der tschechoslowakische Staatsangehörige Ladislav Stisar erklärte, Thälmann sei bis Mitte August 1944 im Gefängnis von Bauzen in Einzelhaft gehalten worden. Der Pole Marian Zgoda, der im Buchenwalder Krema- torium als Leichenträger Dienst tun mußte, berichtete über die Ermordung Thälmanns. Durch ungewöhnliche Vorbereitungen der SS. aufmerksam ge- macht, habe er in der Nacht vomi 28. auf den 29. August acht SS. -Männer, darunter den Adjutanten Hans Schmidt und den Stabsscharführer Wolfgang Otto , beobachtet, wie sie das Krematorium betrafen.
Zehn Minuten nach Mitternacht sei ein Personenwagen angekommen, den zwei Zivilisten verließen, die eine dritte Person bewachten. In dem Augen- blick, als die bewachte Person das Wachgitter passierte, hörte Zgoda nach seiner Schilderung drei Schüsse und drei Minuten später einen vierten Pistolenschuß. 20 oder 25 Minuten später hätten die SS. -Männer das Krema- torium verlassen, wobei der versteckt liegende Zeuge einen Vorübergehen- den sagen hörte:„Das war Thälmann ”,
Am nächsten Morgen, so fuhr Zgoda in seiner Darstellung fort, habe man in dem Ofen des Krematoriums außer der Asche nur eine ausgeglühte Taschenuhr gefunden. Aus der Farbe der Asche, die dunkler als in der Regel gewesen sei, habe man festgestellt, da der Tote in seiner Kleidung verbrannt worden sei,
Das ist die Wahrheit über den Luftangriff auf das Lager Buchenwald und über den Tod Ernst Thälmanns.
sS.-Bewährungsdivision Dirlewanger
„Die Häftlinge”, so hatte Himmler einmal gesagt,„werden in meinen Lagern zu ehrlichen, anständigen, fleikigen und„vaterlandslieben- den” Menschen erzogen”.--- Und ein anderesmal hatte er gesagt:„Die Behandlung ist hart--- aber gerecht”.
So hatten auch die SS. -Banditen gesprochen, die uns in den vergangenen Jahren behandelt hatten. Ihre süßen Worte, die zu Taten wurden, hatten wir genug verspürt. Genug Blut war durch diese„gerechte Behandlung” geflossen, und Tausende von Häftlingen waren durch die„Gerechtigkeit” umgekommen.
Den Gangstern von Berlin war es doch nur darum zu fun, alle unbequemen und der nationalsozialistischen Gewalttheorie entgegenstehenden Menschen
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